Lokale Wertschöpfung

Kernelement unserer nachhaltigen Wachstumsstrategie ist die lokale Produktion in unseren wichtigsten Absatzmärkten. Sie ermöglicht niedrigere Logistikkosten, marktgerechte Einkaufspreise und die Unabhängigkeit von schwankenden Wechselkursen. Zudem entfallen Einfuhrzölle. All das stärkt die Wettbewerbsfähigkeit unserer Marken in diesen Märkten. Auch die Menschen in den Regionen profitieren, denn wir schaffen Arbeitsplätze und tragen durch die Ansiedlung von Zulieferbetrieben zur wirtschaftlichen Entwicklung bei. Ein Beispiel dafür ist Pune in Indien. Hier wurden seit dem Aufbau des Standorts 69 neue Zulieferbetriebe gegründet und so rund 13.500 direkte und indirekte Arbeitsplätze geschaffen. Dank der nachhaltigen Etablierung von Partnern am Standort Kaluga kann das dortige Werk nun auf über 60 lokale Lieferanten für die produzierten Modelle zurückgreifen.

Arbeitsplätze in unseren Werken und bei unseren Zulieferern zu schaffen und die Wirtschaftskraft der Regionen zu stärken ist wichtiger Bestandteil unserer Wachstumsstrategie. Aber dabei belassen wir es nicht. Als wichtiger Akteur in den Regionen und zur aktiven Förderung der Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen unterstützen wir lokale Projekte, die Kunst, Kultur, Erziehung, Wissenschaft, Gesundheit und Sport, die Entwicklung regionaler Strukturen oder den Naturschutz vor Ort betreffen (weltweite CSR-Projekte).

Nicht zuletzt tragen wir mit unseren Abgaben und Steuern dazu bei, dass in vielen Regionen staatliche und kommunale Investitionen in die Infrastruktur und das Gemeinwohl möglich werden.

Steuern und Subventionen

Wir zahlen Steuern dort, wo wir wertschöpfend tätig sind. Von den rund 3,3 Mrd. € unserer weltweiten Ertragssteuerzahlungen ist der bei weitem größte Anteil in Deutschland angefallen. Im laufenden Geschäftsjahr 2016 beliefen sich die erfolgsbezogenen Zuwendungen der öffentlichen Hand auf 435 Mio. €. Des Weiteren wurden öffentliche Zuwendungen in Höhe von 218 Mio. € von den Anschaffungskosten der Sachanlagen abgesetzt beziehungsweise 12 Mio. €. als erhaltene Sachzuwendungen nicht als Anschaffungskosten aktiviert.