Produktion und Logistik

Der Volkswagen Konzern hat sich zum Ziel gesetzt, in der Produktion die Werte der fünf wesentlichen Umweltkennzahlen Energie- und Wasserverbrauch, Abfälle zur Beseitigung sowie CO2– und VOC-Emissionen je produziertem Fahrzeug – ausgehend vom Stand 2010 – bis 2018 um 25 % zu verringern. Dieses Ziel gilt für alle Produktionsstandorte des Konzerns für den Bereich Pkw und leichte Nutzfahrzeuge, abgeleitet aus unseren ökologischen Anforderungen an die Fertigungsprozesse, die in den Umweltgrundsätzen des Konzerns verankert sind. Wir haben bei der Reduktion der fünf wesentlichen Umweltkennzahlen bereits deutliche Fortschritte erzielt.

Unsere Kennzahl heißt „Umweltentlastung Produktion“ (UEP). Bis Ende 2016 hatten wir mit einer Umweltentlastung von 25,3 % bereits unser Ziel erreicht. Der Stand 2016 gegenüber 2010 für die einzelnen Ziele (in Klammern der Stand von 2015):

  • spezifischer Energiebedarf: –17,0 % (–16,4 %)
  • spezifische CO2-Emissionen: –19,5 % (–19,5 %)
  • spezifische VOC-Emissionen: –41,3 % (–30,5 %)
  • spezifischer Wasserbedarf: –14,2 % (–8,8 %)
  • spezifischer Abfall zur Beseitigung: –34,6 % (–32,1 %)

Die Umweltentlastung des Konzerns ist das Ergebnis umweltspezifischer Markenprogramme wie:

  • „Think Blue. Factory.“: Volkswagen Pkw und Volkswagen Nutzfahrzeuge
  • „Ultra-Strategie“: Audi
  • „Green Factory“: ŠKODA
  • „ECOMOTIVE Factory“: SEAT
  • „Environmental Factory“: Bentley
  • „Ressourcenschonende Produktion“: Porsche
  • „Blue Rating“: Scania
  • „Klimastrategie“: MAN

Wir fördern weltweit die Vernetzung und den Austausch zwischen den Marken, um Synergien zu schaffen, zum Beispiel über unsere Task Force Umwelt. In einem IT-gestützten System erfassen und katalogisieren wir Umweltmaßnahmen, die wir für einen konzernweiten Best-Practice-Austausch zur Verfügung stellen.

Im Berichtsjahr wurden in diesem System über 1.600 umgesetzte Maßnahmen im Bereich Umwelt und Energie dokumentiert, die der Verbesserung der Produktionsprozesse von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen dienen. Diese Aktivitäten lohnen sich nicht nur in ökologischer Hinsicht: Auch Einsparungen von rund 49 Mio. € jährlich sind damit verbunden. Die Maßnahmen ermöglichen es uns, die fünf wesentlichen Umweltkennzahlen zu reduzieren. Beim Energieverbrauch und bei den CO2-Emissionen führten zusätzliche negative Effekte zu keiner deutlich sichtbaren Veränderung der Kennzahlen.

Task Force Umwelt

Zur Identifikation und Umsetzung von Einsparmaßnahmen an den Standorten ist in 2014 die Task Force Umwelt aufgebaut worden. Dieses Analyseteam aus der Konzernforschung Umwelt dient als vernetzender Baustein zwischen Planung, Instandhaltung und Betrieb und schließt so den Zwischenraum durch zusätzliche Kapazität und durch Wissen aus den Standorten.

Durch das breite Know-how der Task Force Umwelt, die vielen guten Lösungen und Ideen der Standortkollegen und den Maßnahmentransfer über massnahmen@web wird ein konzernweiter Austausch vorangetrieben.

An den komponentenfertigenden Standorten der Marke VW arbeitet das Team Hand in Hand mit dem Energiemanagement der Komponentenplanung, das ebenfalls bei der Potenzialfindung unterstützt.

Bis einschließlich 2016 war die Task Force Umwelt weltweit in 25 Projekten tätig und hat dabei Maßnahmen in Höhe von 2 Mio. € umgesetzt und 9 Mio. € bewertete Potenziale an den Standorten des Konzerns identifiziert.

Energieverbrauch und CO2-Emissionen

In 2016 ist der Energieverbrauch pro Fahrzeug von 2.106 Kilowattstunden in 2015 auf 2.090 Kilowattstunden gesunken. Die absolute Menge stieg aufgrund der größeren Anzahl produzierter Fahrzeuge. Wir haben damit den Energieverbrauch um –17,0 % (Basis 2010) reduziert.

Die CO2-Emissionen (Scope 1 und 2) pro Fahrzeug sind von 882 kg in 2015 auf 883 kg in 2016 gestiegen. Auch die absolute Menge stieg aufgrund der größeren Anzahl produzierter Fahrzeuge. Wir haben damit den CO2-Ausstoß um –19,5 % (Basis 2010) reduziert.

Wir setzen zur Erfüllung unserer Ziele unter anderem auf die Steigerung der Energieeffizienz, den Brennstoffersatz von Kohle durch Gas in der Energieeigenerzeugung und den Bezug von Strom aus regenerativen Quellen. Rund ein Drittel unserer weltweit verbrauchten elektrischen Energie stammt inzwischen aus regenerativen Quellen.

Seit 2011 investierte die VW Kraftwerk GmbH in den Ausbau von erneuerbaren Energien und die Errichtung von hocheffizienten Kraft-Wärmekopplungsanlagen auf Erdgasbasis. So investierte sie bis 2016 rund 26 Mio. € in erneuerbare Energien – Windkraftanlagen und Fotovoltaikanlagen. Zusätzlich investierte die VW Kraftwerk GmbH im Rahmen des Brennstoffwechsels rund 15 Mio. € in ein Blockheizkraftwerk in Braunschweig und rund 65 Mio. € in eine Gas- und Dampfturbinenanlage in Kassel. Zudem wird eine Stromversorgung der deutschen Fertigungsstandorte des Volkswagen-Konzerns außerhalb der Eigenstromproduktion mit CO2-neutralem Volkswagen Naturstrom® bereits heute anteilig umgesetzt. Es ist Strom zu 100% aus regenerativen Energien, der komplett CO2-frei ist. Er ist unterlegt mit Herkunftsnachweisen, die beim UBA für den jeweiligen Nutzer entwertet werden. Die Belieferung weiterer Standorte mit Volkswagen Naturstrom ist für 2017 und 2018 bereits vertraglich vereinbart. In den kommenden Jahren sind von der VW Kraftwerk GmbH Investitionen in eine neue GuD-Anlage in Wolfsburg bis 2022 und in den weiteren Ausbau von erneuerbaren Energien geplant.

Best-Practice-Beispiele

Ein besonders positives Beispiel hat hier die Umstellung des Strombezugs in Brasilien, trotz eines derzeit wirtschaftlich angespannten Umfelds, auf 100 % erneuerbare Energien gesetzt. Diese Maßnahme reduziert die CO2-Emissionen um circa 21.000 t pro Jahr.

Am chinesischen Volkswagen-Standort Anting wurde 2016 mit der MAN BHKW die erste industrielle Kraft-Wärme-Kopplung im Großraum Shanghai in Betrieb genommen. Sie versorgt den Standort mit 26 MW mit elektrischer Energie und mit 60 t/h mit Dampf. Dadurch ist der Großteil der Energieversorgung der Car Plant 3 sowie die Gesamt-Dampfmenge des Werks abgedeckt und Anting kann jährlich rund 95.000 MWh Energie und 59.300 t CO2 einsparen.

  • Lamborghini: Die Zertifizierung als CO2-neutrale Produktion gelang vor allem durch die neuen Anlagen zur Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung und Fernwärme sowie durch eine 17.000 m2 große Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach der zentralen Produktionshalle am Standort Sant’Agata, Italien. Am Standort werden nun CO2-Emissionen in Höhe von circa 820 t pro Jahr vermieden. Die Kraft-Wärme-Kälte-Kopplungsanlage wird bis Ende 2017 mit einer Reduktion der CO2-Emissionen auf ca. 5.600 t jährlich gerechnet. Die Umstellung auf den Betrieb mit Biogas ist geplant.  Die verbleibenden CO2-Emissionen wurden durch Ausgleichsmaßnahmen kompensiert. Die Zertifizierung im Rahmen des „Carbon Neutrality“-Programms ist weltweit die erste, die einem Unternehmen von DNV GL (Det Norske Veritas Germanischer Lloyd) verliehen wird. DNV GL ist ein international führender Dienstleister im Bereich der Klassifizierung, der Verifizierung und des Managements von Umweltrisiken.
  • Weitere Beispiele zeigen Erfolge bei der Einsparung von Energie und der Reduktion von CO2-Emissionen:

  • VW: Ein wichtiger Stellhebel, um den Energieverbrauch zu verringern, ist eine bedarfsgeregelte Fahrweise aller Anlagen. Die positiven Effekte auf die Energieeffizienz aus den ersten Pilotprojekten zum lastabhängigen Betrieb von Lacktrocknern wurden 2016 aufgegriffen und auf weitere Standorte ausgeweitet. Deren Umstellung hat den Energiebedarf um rund 7.300 MWh pro Jahr gesenkt; das entspricht einer Einsparung von etwa 1.900 t CO2 und 290.000 € jährlich.
  • 2016 hat MAN am dänischen Standort Frederikshavn mit der Wärmerückgewinnung am Schiffsmotorenprüfstand Wärmeenergie zurückgewonnen und für das kommunale Fernwärmenetz verfügbar gemacht. Wir vermeiden dadurch den Ausstoß von über 1.300 t CO2
  • VW: Mittels der Energiewertstrom-Methode werden geeignete Maßnahmen zur Reduzierung des KPI Energie identifiziert. Diese Methode wurde im Jahr 2014 u. a. am Standort Bratislava erprobt – mit dem Ergebnis einer jährlichen Verringerung des Energiebedarfs um 12.916 Megawattstunden und einer Einsparung von über 900.000 € pro Jahr. Seitdem wurde diese Methode auch auf andere Standorte übertragen.
Foto: Volkswagen AG Werk Bratislava, Slowakei
Volkswagen AG Werk Bratislava, Slowakei

Blue Building

Zur Erzielung positiver Umwelteffekte schaut der Volkswagen Konzern aber nicht nur ins Innere von Produktionsanlagen, sondern nimmt auch die Konzernimmobilien in den Blick. Mit unserem Blue-Building-Standard und der intern vergebenen Auszeichnung „Blue Building“ für energieeffizientes und nachhaltiges Bauen setzen wir uns das Ziel, die CO2-Emissionen unserer Immobilien zu senken, sie nachhaltig zu errichten und zu betreiben. Die gesetzlichen Anforderungen an den Energieverbrauch müssen dabei deutlich unterschritten werden.

Als erstes Blue Building wurde Ende 2015 in Hannover ein Autohaus der Marke Volkswagen durch Volkswagen Immobilien fertiggestellt. Die ehemalige Bestandsbebauung des Grundstückes wurde hierfür abgebrochen, vor Ort aufbereitet und als Unterbau für das neue Gebäude und die Außenanlagen wiederverwendet. Als Dämmung unterhalb des Gebäudes wurde recyceltes Altglas verwendet. Das gesamte Gebäude und die Außenanlagen werden mit LED beleuchtet und über eine PV-Anlage und ein BHKW (des Herstellers Lichtblick) mit Energie und Wärme versorgt. Dadurch werden jährlich bis zu 58 t CO2 eingespart.

Eine Lüftungsanlage inkl. Kühlfunktion führt stetig Frischluft zu und steigert die Aufenthaltsqualität im Gebäude und das Wohlbefinden der Mitarbeiter. Über spezielle Lamellenfenster kann die Temperatur des Showrooms nachts oder tagsüber natürlich heruntergekühlt werden.

Unser Ziel ist die regelmäßige Weiterentwicklung und Verbesserung des Blue Building Standards. Dafür werten wir unsere Erfahrungen aus der Planung, dem Bau und dem Betrieb unserer Gebäude systematisch aus.

Foto: Blue Building

Stoffstrommanagement

Als Instrument zur Analyse und Bewertung von Stoffströmen in der Produktion sowie den daraus resultierenden Umweltwirkungen nutzt Volkswagen das Stoffstrommanagement.

Stoffströme sind Ressourcen und Energien, welche innerhalb einer festgelegten Systemgrenze fließen und den Produktionsprozessen verursachungsgerecht zugeordnet werden. Mit Hilfe von Stoffstromanalysen können Prozesse transparenter dargestellt werden, sodass Handlungsempfehlungen zur Umweltbelastungsreduktion und Produktionskostensenkung aufgezeigt werden können.

Entscheidend für die Aussagekraft einer Stoffstromanalyse ist die vorliegende Datengrundlage. Eingehende und ausgehende Stoffströme der Prozesse müssen qualitativ und quantitativ erfasst werden, dabei wird auf interne Umweltinformationssysteme sowie externe Datenbanken zurückgegriffen. Fehlende Daten werden im Betrieb durch Messungen ermittelt.

Stoffstromanalysen können von verschiedenen Akteuren genutzt werden, so dienen sie der Sensibilisierung von Mitarbeitern hinsichtlich eines ressourceneffizienten Umgangs mit Prozessmaterialien sowie als Planungsunterstützung für neue, ressourceneffizientere Anlagen oder als Entscheidungshilfe für Maßnahmenumsetzungen.

Zwei umfangreiche Stoffstromanalysen mit dem Fokus auf Materialeffizienz wurden in den Lackierereien der fahrzeugbauenden Werke Poznan und Bratislava durchgeführt. Momentan werden die dabei identifizierten Maßnahmen zur Umsetzung in der Produktion vorbereitet.

Emissionshandel

Das Verfahren für die Zuteilung von CO2-Zertifikaten im Emissionshandelssystem der Europäischen Union hat sich mit Beginn der dritten Handelsperiode (2013 – 2020) grundlegend geändert: Seit 2013 werden Emissionsberechtigungen für Stromerzeuger kostenpflichtig versteigert, für das produzierende Gewerbe und bestimmte Energieerzeugungsanlagen (zum Beispiel KWK-Anlagen) wurde ein Teil der Zertifikate anfangs noch kostenlos zugeteilt. Mit dem Voranschreiten der Handelsperiode nimmt deren Menge aber stetig ab; benötigte Restmengen sind kostenpflichtig zu ersteigern. 

Für bestimmte (Teil-)Industriesektoren, in denen aufgrund der geänderten Vorgaben des Emissionshandels eine Produktionsverlagerung in das außereuropäische Ausland droht (Carbon Leakage), wird für den Zeitraum von 2013 bis 2020 auf Basis der EU-weit geltenden Benchmarks eine konstante Zertifikatsmenge kostenlos zugeteilt. Der Automobilsektor wurde in die neue Carbon-Leakage-Liste aufgenommen, die 2015 in Kraft trat.

Vom europäischen Emissionshandel betroffen sind 30 Standorte des Volkswagen Konzerns.  Für 2016 bekam der Volkswagen Konzern 1.186.418 kostenlose Emissionszertifikate zugeteilt (39.769 weniger als im Vorjahr).

Neben der Europäischen Union überlegen auch andere Länder, in denen der Volkswagen Konzern Produktionsstandorte hat, ein Emissionshandelssystem einzuführen. In China beispielsweise sind sieben entsprechende Pilotprojekte angelaufen, bei denen der Volkswagen Konzern bisher aber nicht einbezogen ist. Die chinesische Regierung plant, diese Pilotprojekte zu einem nationalen Emissionshandelssystem auszubauen.

Lösemittel

In 2016 konnten die VOC-Emissionen pro Fahrzeug von 2,80 kg in 2015 auf 2,42 kg gesenkt werden. Die Emissionen pro Fahrzeug konnten gegenüber dem Basisjahr 2010 um 41,3 % reduziert werden. Der Erfolg dieser Zielübererfüllung bereits im Jahr 2016 wird durch zahlreiche VOC-reduzierende Maßnahmen in vielen Lackierereien der Konzernstandorte und modernste Lackier- und Abluftbehandlungsanlagen neuer Werke getragen.

Best-Practice-Beispiel

  • Am Standort Ingolstadt wurde eine neue, umweltschonende Decklacklinie mit modernster Technologie wie Umluftbetrieb, Trockenabscheidung und Abluftreinigung in Betrieb genommen. Dadurch konnte der Heizenergie- und Wasserverbrauch pro Auto um 20 % gesenkt werden. Außerdem trägt der Umluftbetrieb dazu bei, dass pro lackiertem Auto 30 % weniger CO2-Emissionen anfallen; die Abluftreinigung wiederum reduziert die VOC-Emissionen um 90 %.

Wasser

Foto: Adler über Wasser

In 2016 konnte der Wasserverbrauch pro Fahrzeug von 4,1 m3 in 2015 auf 3,9 m3 gesenkt werden. Trotz der größeren Anzahl produzierter Fahrzeuge konnte der Frischwasserverbrauch pro Fahrzeug seit 2010 kontinuierlich durch viele Recyclingmaßnahmen und die Einführung wasserarmer Fertigungsverfahren gesenkt werden.

Der Schutz der Frischwasserreserven der Erde ist neben dem Klimaschutz eines der prominentesten Themen, wenn es um den Erhalt der Lebensgrundlagen geht. Die Ressource Wasser ist bereits heute in vielen Regionen der Welt knapp und der Zugang zu sauberem Trinkwasser für große Teile der Weltbevölkerung ein zunehmend drängendes Problem. So haben wir Wasser bereits 2014 als Fokusthema festgelegt und unterstützen auch im Rahmen unserer Einflussmöglichkeiten die im September 2015 verabschiedeten Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen.

Auf Basis der umfassenden Datengrundlage unserer Umweltbilanzen leisteten wir im Rahmen eines veröffentlichten Water Footprints im Jahr 2013 Pionierarbeit und identifizierten für repräsentative Modelle der Marke Volkswagen diejenigen Prozesse mit den höchsten Wasserverbräuchen im gesamten Produkt-Lebenszyklus. 2015 haben wir in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Berlin die interne Methodik zur Berechnung unseres Water Footprints weiterentwickelt.

Die Analyse zeigt, dass die Nutzungsphase nur eine untergeordnete Rolle spielt. Hier wird der Wasserverbrauch insbesondere vom Prozess der Kraftstofferzeugung verursacht. Ein Großteil des Wasserverbrauchs entfällt auf die Lieferkette zur Gewinnung oder Erzeugung von Rohstoffen, die wir nicht direkt beeinflussen können. Deshalb fokussieren wir uns auf Ansatzpunkte zur Verringerung des Wasserverbrauchs, auf die wir direkt Einfluss nehmen können: unsere Werke. Zudem sind wir bestrebt, durch die weitere Senkung des Kraftstoffverbrauchs der Fahrzeuge und die vermehrte Verwendung von Sekundärmaterialien in der Produktion, also zum Beispiel recycelten Materialien, den Wasserverbrauch fortlaufend zu senken. Gemäß unserer aktuell erstellten Bestandsaufnahme sind 57 % unseres gesamten Frischwasserbedarfs – das sind rund 23 Mio. m3 – Standorten zuzuordnen, die in Risikozonen liegen. Dazu gehören vor allem unsere Werke in Mexiko, Spanien, Südafrika, Indien und China. Insbesondere in diesen Regionen achten wir daher mit erhöhter Priorität auf eine möglichst geringe Wassernutzung. Wir passen unsere Wassernutzung den regional verschiedenen Wasserressourcen weltweit an. Gleichzeitig unterstützen wir vielfältige Projekte, in denen der Schutz oder der Aufbau von Wasservorkommen ein wichtiger oder sogar der zentrale Bestandteil ist. Dies alles kennzeichnet auch das vom Konzern-Steuerkreis Umwelt & Energie beschlossene Konzept, das vier Handlungsfelder formuliert:

  • Sichere Wasserver- und -entsorgung. Grundwasservorkommen sind vor Schadstoffeinträgen zu schützen, Produktionsausfälle durch Wassermangel zu verhindern.
  • Effizienz in der Wassernutzung über den Lebenszyklus. Durch den möglichst sparsamen, effizienten Einsatz von Wasser in der Produktion sowie möglichst geschlossene Kreisläufe ist der Gesamtbedarf so weit wie möglich zu reduzieren.
  • Soziales und ökologisches Engagement. Insbesondere mit unseren Biodiversitätsprojekten leisten wir Beiträge zum Schutz von Wasservorkommen und zum Umweltbewusstsein in der Öffentlichkeit.
  • Transparenz. Über unsere Ziele und Maßnahmen berichten wir der Öffentlichkeit. Volkswagen unterstützt seit 2013 als erstes Automobilunternehmen weltweit das CEO Water Mandate der Vereinten Nationen. Bereits seit 2011 beantworten wir zudem den sehr ausführlichen Fragebogen des CDP zum Thema Wassermanagement und legen so unsere Ansätze und Fortschritte detailliert offen. In 2015 haben wir im Zuge der Dieselkrise unsere Antworten zurückgezogen. Nach einem Jahr des Aussetzens in 2015 im Zuge der Dieselkrise haben wir in 2016 wieder teilgenommen und die Leadership-Bewertung A- für das Water Disclosure Project erreicht.

2016 – „Jahr des Wassers“ in China

Bedingt durch das hohe Produktionsvolumen in China ist der Anteil am konzernweiten Wasserverbrauch in China vergleichsweise hoch. Daher wurde 2016 in China das „Jahr des Wassers“ ausgerufen. An allen chinesischen Volkswagen Standorten haben Expertenteams das Wassermanagement analysiert und Optimierungen durchgeführt, um die Wassereinsparungen pro produziertem Fahrzeug noch weiter zu steigern. Von 2010 bis 2015 erzielten wir bereits Wassereinsparungen von rund 14,1 % in China. Allein im Jahr 2016 konnte zusätzlich eine große Wassereinsparung erreicht werden, sodass die gesamten Einsparungen von 2010 bis 2016 bei 22,4% liegen. Durch die systematischen Untersuchungen konnten in allen Bereichen der Fabrik Einsparungen erzielt werden, wie zum Beispiel durch Optimierung der Kühlsysteme und durch bedarfsgerechte Steuerung der Verbrauchsmengen in der Lackiererei.

Best-Practice-Beispiele

  • An einigen Standorten des Konzerns setzen wir Recyclinganlagen ein, die biologisch vorgereinigte Abwässer durch Membranverfahren für die erneute Nutzung aufbereiten, um so den Frischwasserverbrauch zu verringern. Am Standort Salzgitter haben wir 2015 eine Recyclinganlage in Betrieb genommen, mit der die Hälfte der Abwassermenge des Werks zu Recyclingwasser aufbereitet und für die Nachspeisung des zentralen Kühlturms genutzt wird. Durch diese Maßnahme sparen wir dort jährlich etwa 75.000 m³ Frischwasser ein. Das entspricht rund einem Viertel des Standortbedarfs.
  • Der Standort im südafrikanischen Uitenhage konnte seinen Wasserverbrauch pro Fahrzeug um mehr als 50 % (von 6,2 auf 2,7 m³/Fahrzeug) reduzieren und damit im Jahr 2015 die Jury des Greening the Future Awards überzeugen und den nationalen Preis in der Kategorie „Water Efficiency & Management“ gewinnen.
  • Der Standort Foshan konnte allein in 2016 seinen Wasserverbrauch von 3,9 auf 2,9 m³/Fahrzeug und damit um über 26 % durch Maßnahmenumsetzung aus dem „Jahr des Wassers“ einsparen.

In Summe wurden im Jahr 2016 im Konzern 906.807 m³ Frischwasser gegenüber dem Vorjahr eingespart, was durch viele Einzelmaßnahmen und Optimierungen realisiert werden konnte. Jedoch nehmen auch nicht steuerbare Faktoren wie zum Beispiel Wetterschwankungen Einfluss auf den Frischwasserverbrauch. Bei einer Wasserpreisspanne von ca. 0,3 – 1,0 € pro m³ Wasser bedeutet das eine Verringerung der Wasserversorgungskosten von ca. o,5 Mio. € für das vergangene Jahr.

Um dauerhaft wassersparende Prozesse im Konzern zu implementieren, sind in dem konzerninternen Weißbuch zentrale Vorgaben für die verschiedenen Prozesse im Fertigungsablauf festgelegt.

Abfälle

Foto: Ressourcenschonende Materialverwendung

Bis Ende 2016 konnte die Menge an Abfall zur Beseitigung pro Fahrzeug von 16,2 kg in 2015 auf 15,2 kg gesenkt werden. Die Reduktion beträgt in Bezug auf das Basisjahr 2010 nunmehr 34,6 %

Wir verfolgen das Ziel, die von uns verwendeten Materialien und Stoffe möglichst effizient zu nutzen und unsere Abfälle je produzierte Einheit zu reduzieren.

Zur Erreichung dieses Ziels basiert unsere Abfallstrategie auf drei Stufen: 

  1. Priorisierung der Verwertung von Abfällen und Reduzierung der Abfälle zur Beseitigung
  2. Reduzierung der Abfallmenge durch Abfallbehandlung
  3. Reduzierung der Abfallmenge durch Optimierung der Fertigungs- und Nebenprozesse

Wir streben in allen Konzernbereichen möglichst einheitliche Abfallmanagementsysteme zur Optimierung unserer Abfallwirtschaft an. Diese Systeme werden bereits in allen deutschen Werken der Marken Volkswagen, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Porsche, Audi und MAN zur Steuerung abfallwirtschaftlicher Prozesse wie auch zur staatlichen Kontrolle der Entsorgung insbesondere gefährlicher Abfälle (Electronic Government) genutzt. Vorgesehen ist die weitere Implementierung dieser Systeme in Europa und danach in den Regionen weltweit.

Auch die Werke von ŠKODA in Tschechien und Volkswagen in der Slowakei verwenden Abfallmanagementsysteme. 2015/16 wurde die Implementierung in den VW- und SEAT-Werken in Spanien, Portugal und Polen mit internen IT-Stellen abgestimmt und vorgeplant. 2017 sollen die Werke in Spanien, mit einem Abfallmanagementsystem ausgestattet werden.

Zur Überprüfung unserer Abfallwirtschaftsprozesse und des Recyclings führten wir 2015 Entsorgeraudits als bedeutendes Kontrollinstrument an vielen Standorten ein. Hierdurch tragen wir unserer Sorgfaltspflicht für eine umweltgerechte und geordnete Abfallentsorgung Rechnung. Für diese Audits in Deutschland wurde gemeinsam mit anderen Fahrzeugherstellern (Original Equipment Manufacturer, kurz OEMs) und großen Zulieferern ein standardisiertes Verfahren entwickelt. 2015 und 2016 wurden standort- und OEM-übergreifende Audits in Europa durchgeführt. Auch in den Regionen erfolgten bereits Audits, allerdings ausschließlich markenintern. Um ein gemeinsames Verständnis des Qualitätsanspruchs an Entsorgungsdienstleistungen zu erreichen, wurden an osteuropäischen Standorten potenzielle Auditoren geschult, um sie zu befähigen, Audits qualitätssicher durchzuführen, damit die Ergebnisse auch für andere OEMs und Zulieferer nutzbar gemacht werden können. Auf Grundlage dieser guten Erfahrungen werden weitere Standorte hinsichtlich einer Qualifizierung folgen. Die Beschreibung zur Abwicklung von Audits sowie die Auditdokumente liegen inzwischen in den Sprachen der Länder, in denen der Konzern wirtschaftlich tätig ist, mit Ausnahme von China, vor.

Abfälle aus der Produktion, von Verpackungen sowie aus Werkstätten und der technischen Entwicklung verwerten wir möglichst hochwertig. Für die Verwertung von erlösbringenden Abfall-Wertstoffen aus der Produktion und Logistik, wie beispielsweise Papier, Kunststoffe, Holz oder Metall, hat unsere Beschaffung ein konzernweites System implementiert, das zur Steigerung der Effektivität im gesamten Prozess beiträgt. Dabei steht nicht nur der Erlös im Fokus, sondern auch eine optimierte Aufbereitung der Abfälle für einen effizienten Transport.

Best-Practice-Beispiele

  • Im Werk Bratislava wurde im Januar 2016 ein fortschrittliches Abfallmanagementsystem zur Optimierung der abfalllogistischen Prozesse eingeführt. Mittels Transpondertechnik (DataMatrix-Code) wird jeder einzelne Abfall an seinem Entstehungsort identifiziert und kann bis zu seinem finalen Entsorgungsweg lückenlos verfolgt werden. Dafür werden bei jedem Entsorgungsvorgang Volumen, Füllstand, Sortiergrad, Fehlwürfe und Zustand der Behälterstellflächen dokumentiert. Mit den gesammelten Informationen entwickelte die Fachabteilung der Abfallwirtschaft gemeinsam mit den Abfallerzeugern Maßnahmen, um Behältervolumina, Abholintervalle, Behälterstandorte und Entsorgungsrouten auf die jeweiligen Produktionsbedingungen optimal anzupassen. Mit diesem Werkzeug ist das Abfallmanagement im Werk Bratislava jetzt effizienter. Das zeigt sich beispielsweise an der Reduzierung der kostenpflichtigen Abfallmenge um 15%. Darüber hinaus benötigt man für die Berichterstattung der Abfallzahlen deutlich weniger Zeit.
  • Bei Audi in Neckarsulm werden versuchsweise spezielle Entwässerungscontainer für Lackschlämme eingesetzt. Bisher verläuft der Versuch entgegen früherer Erfahrungen erfolgreich. Die Restflüssigkeitsgehalte konnten reduziert und damit die Abfallmengen verringert werden, und die Konsistenz der Schlämme ist fester. Ob die Container dauerhaft eingesetzt werden können, wird nach der Langzeiterfahrung entschieden.
  • Bei Skoda werden transportable Ölfiltrationsanlagen eingesetzt, um die Verwendungsdauer von Ölen zu erhöhen und so die Mengen an Altölen zu reduzieren. Zudem wurde im Werk Vrchlabi eine neue Verdampferanlage für die Emulsionstrennung in Betrieb genommen, um die Menge an zu entsorgenden Altemulsionen zu verringern. Auch werden bei Skoda statt Einweg-Putztüchern nunmehr waschbare, d.h. Mehrweg-Putztücher verwendet.
  • Im Werk Braunschweig sind die Presscontainer für hausmüllähnliche Gewerbeabfälle, Pappe, Papier und Folien mit einem GPS-Meldesystem ausgestattet. Damit ist eine automatische Füllstands- und Positionsüberwachung möglich. Bei einem Füllgrad von 75% wird automatisch ein Signal zur Transporteinplanung an den Entsorger gesendet. Das Füllgewicht konnte so deutlich erhöht und damit die Anzahl der Abtransporte reduziert werden.

Green Logistics

Foto: Volkswagenwerk Emden

Zur ökologischeren Ausrichtung des Volkswagen Konzerns trägt die Logistik bei. So wird die gesamte Transportkette im Hinblick auf CO2-Emissionen optimiert. Ziel ist es, Transporte zu vermeiden, auf umweltverträglichere Verkehrsträger zu verlagern und den Treibstoffverbrauch zu verringern. Maßnahmen und Handlungsfelder zur Optimierung der Logistikprozesse verfolgen wir markenübergreifend.

2012 wurde der Konzern-Arbeitskreis Green Logistics gegründet. Hier werden Maßnahmen, Bilanzierung, und Schulungsinhalte konzernweit koordiniert und gemeinsam weiterentwickelt.

Ein wesentlicher Ansatzpunkt, um CO2-Emissionen einzusparen, ist die Wahl des Verkehrsträgers. Die Seeschifffahrt gilt als eine der effizientesten Transportmöglichkeiten. Der Volkswagen Konzern engagiert sich daher im Clean Shipping Network (CSN), einem Zusammenschluss von Ladungseigentümern in der Schifffahrt, und ist dort im Vorstand vertreten. Mit Hilfe des Bewertungstools Clean Shipping Index (CSI) können die Mitglieder des CSN Messgrößen der ökologischen Effizienz vergleichen, etwa die Emissionen einzelner Schiffe auf bestimmten Seewegen. Dadurch lassen sich die Auswirkungen von Seetransporten auf die Umwelt analysieren. So wurden auf Antrag u. a. der Volkswagen AG neben CO2, NOX, SOX, Wasser und Chemikalien jetzt auch Rußpartikel mit in den Index aufgenommen.

Die Konzernlogistik steigert kontinuierlich den Anteil CSI-gelisteter Schiffe im eigenen Transportnetzwerk. Dazu wird deren Quote regelmäßig gemessen und in den Ausschreibungen für neue Transporte berücksichtigt.

Der Volkswagen Konzern wird ab 2019 als einer der ersten OEM für die Fahrzeuglogistik zwei mit Flüssig-Erdgas (LNG – Liquified Natural Gas) angetriebene Autofrachter von Siem Car Carriers AS zwischen Europa und Nordamerika einsetzen. Der alternative Schiffsantrieb mit Flüssig-Erdgas verbessert die Umweltverträglichkeit der Schiffstransporte und reduziert Luftschadstoffe nachhaltig: CO2 um bis zu 25% und NOx um bis zu 30%, Rußpartikel um bis zu 60% und SOx um bis zu 100%.

Auch in der Materiallogistik wird stetig an dem Einsatz alternativer und umweltfreundlicherer Transportmöglichkeiten gearbeitet. Seit Ende 2015 wurde Material aus der Türkei für Volkswagen Autoeuropa in Palmela/Portugal auf dem Seeweg von Izmir nach Lissabon versendet. Bisher geschah dies per Lkw. Durch die Verkehrsverlagerung werden hierdurch pro Jahr 240 Tonnen CO2 eingespart. Zudem sinken die Kosten für das Unternehmen.

Das 2016 eröffnete Konsolidierungszentrum KCC (Konzern Consolidation Center) in Malacky bei Bratislava trägt ebenfalls zur umweltfreundlicheren Gestaltung der Logistik im Volkswagen Konzern bei. Durch optimale Wärmeisolierung werden die Heizkosten reduziert, der Einsatz von Doppeltoren im Be- und Entladebereich garantiert einen geringen Wärmeverlust, und LED-Leuchten sorgen dafür, dass der Stromverbrauch um ca. 50 Prozent gesenkt wird. Zeitgleich ermöglicht die Bündelung der Ladungen im KCC pro Tag eine Reduzierung des Verkehrsaufkommens von durchschnittlich 90 Lkw im Wareneingang auf ca. 65 Lkw im Warenausgang des KCC.

Biodiversität

Foto: Wölfe im Wald

Biodiversität bedeutet Vielfalt des Lebens und umfasst die Vielfalt der Arten, die genetische Vielfalt innerhalb der Arten und die Vielfalt der Ökosysteme. Sie sichert die Grundlagen unserer Existenz: gesunde Nahrung, sauberes Wasser, ertragreiche Böden und ein ausgeglichenes Klima. Der Schutz der biologischen Vielfalt gehört zu den größten gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Die Vereinten Nationen haben das laufende Jahrzehnt deshalb zur „UN-Dekade Biologische Vielfalt“ erklärt.

Volkswagen engagiert sich seit 2007 für den Schutz der Biodiversität und ist Gründungsmitglied der Initiative Biodiversity in Good Company e.V. In unserem eigenen Mission Statement haben wir uns verpflichtet, uns an allen Standorten für die Belange des Artenschutzes einzusetzen. Aufgrund dieses Engagements war der Standort Mexiko im Dezember 2016 zu einem Gastvortrag auf dem „Business and Biodiversity Forum“ in Cancun eingeladen. Das Forum war Teil der „Conference of the Parties to the Convention on Biological Diversity” (COP13-CBD) der Vereinten Nationen. Zur Erreichung der in der „Convention on Biological Diversity“ der UN verankerten Ziele tragen wir vor allem dadurch bei, dass wir Treibhausgasemissionen verringern und Materialien wie Ressourcen möglichst effizient einsetzen. Infolge der Dieselkrise lassen wir die Mitgliedschaft in der Initiative Biodiversity in Good Company e.V. bis auf weiteres ruhen.

Biodiversität ist Bestandteil unseres Umweltmanagements. Volkswagen hat unter anderem einen Biodiversitätsbeauftragten berufen und von 32 Standorten der Marken Volkswagen Pkw, Porsche und MAN externe Gutachten zu den Risiken für Gewässer, Böden und Biodiversität erstellen lassen.

Zu den Projekten, die wir mit dem Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) realisiert haben, zählt der Moorschutz. Auch 2016 hat die Volkswagen FS AG den internationalen Moorschutzfonds des NABU mit einer Spende unterstützt. Derzeit werden in Deutschland 13 Moorschutzprojekte von Niedersachsen bis Bayern gefördert sowie Projekte in Polen, Litauen, Lettland und Estland.

An unseren internationalen Standorten setzen wir uns mit unterschiedlichen Partnern für den Schutz der Natur und der Artenvielfalt ein. Damit leisten wir vor Ort auch einen Beitrag zur Verwirklichung der Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen. Am Standort Urumqi in der chinesischen Provinz Xinjiang unterstützen wir die Biodiversitätsforschung. Seit 2011 fördern wir überdies den Dyer Island Conservation Trust in Südafrika. Im Jahr 2015 hat der Trust dort eine Pflegestation für Meeresvögel eröffnet. In Kooperation mit der Comenius Universität in Bratislava züchtet Volkswagen Slovakia seit 2012 vor dem Aussterben bedrohte Flusskrebse, um sie in den Fließgewässern der Slowakei erneut anzusiedeln. Im Jahr 2017 sind weitere Forschungsarbeiten in Naturschutzgebieten und in Seen der Slowakei geplant.

Weitere Naturschutzprojekte sind hier zu finden.