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Wirtschaftlichkeit, Verlässlichkeit, Kundenorientierung

Caddy Kastenwagen - Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 7,6 - 4,7 / außerorts 5,3 - 3,6 / kombiniert 6,2 - 4,0 ; CO2-Emissionen in g/km: kombiniert 143 -106.

T6 Kastenwagen KR – Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 12,6 - 6,8 / außerorts 7,9 - 4,7 / kombiniert 9, - 5,4 ; CO2-Emissionen in g/km: kombiniert 222 - 142.

Crafter Kastenwagen – Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 8,8 - 8,3 / außerorts 7,0 - 6,9 / kombiniert 7,6 - 7,4 ; CO2-Emissionen in g/km: kombiniert 199 - 193.

VW Amarok 3,0l TDI SCR BMT – Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 8,6-8,3 / außerorts 7,3 - 7,1 / kombiniert 7,8 - 7,5 ; CO2-Emissionen in g/km: kombiniert 193 - 184.

Globale Herausforderungen stellen stetig wachsende Probleme für unsere Gesellschaft und unsere Umwelt dar. Gleichzeitig verändern sich gesetzliche Rahmenbedingungen. Unternehmen bekommen diesen Wandel deutlich zu spüren: Stakeholder erwarten Lösungsansätze von Unternehmen. Wir als Volkswagen Nutzfahrzeuge stellen uns diesen Herausforderungen. Wir wollen aktiv unseren Beitrag dazu leisten, zukünftigen Generationen eine intakte Grundlage zum Leben und Arbeiten zu übergeben, und gleichzeitig unsere eigene Zukunftsfähigkeit sicherstellen.

Das Ziel des Volkswagen Konzerns ist es, ein weltweit führender Anbieter nachhaltiger Mobilität zu sein. Dieses ambitionierte Ziel kann nur erreicht werden, wenn alle Marken engagiert zusammenarbeiten. Mit unseren Fahrzeugen und Dienstleistungen bieten wir im Konzern als einzige Marke maßgeschneiderte Transport- und Beförderungslösungen im Bereich leichte Nutzfahrzeuge an. Mit unserer Vision, die weltweit besten Transportlösungen für unsere Kunden zu bieten, ist es unsere Verantwortung, den Konzern bestmöglich bei der Zielerreichung zu unterstützen. Dabei wollen wir unsere Schwerpunkte auf den Umgang mit den globalen Herausforderungen „Urbanisierung“ und „Klimawandel“ legen. In diesen Bereichen ist unser Mehrwert für unsere Kunden, die Gesellschaft und die Umwelt am größten.

Nachhaltigkeit ist bei der Marke Volkswagen Nutzfahrzeuge auf höchster Ebene angesiedelt. Der Markenvorstand tagt zweimal jährlich zu der Ausrichtung und den Themen der Corporate Responsibility. Alle Geschäftsbereiche, von der Beschaffung über das Personal bis zur Produktion und Logistik, arbeiten in einem regelmäßig tagenden Steuerkreis an gemeinsamen, verbindlichen Zielen, um Corporate Responsibility als Entscheidungsrahmen für Prozesse und Projekte zu verankern.

Highlights des Jahres

„Neue Maßstäbe beim Kraftstoffverbrauch – bis zu 15 % weniger bei den Modellen Caddy 4 und T6“

Der 100 Kilowatt starke E-Antrieb beschleunigt die fahrfähige Studie mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 4,2 Tonnen auf die erlaubte maximale Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h.

Das Highlight der 2016er Nutzfahrzeug-IAA: Der neue e-Crafter

  • Weltpremiere des ersten elektrisch angetriebenen Crafter
  • Studie zeigt seriennahe Lösung für emissionsfreien innerstädtischen Lieferverkehr
  • Keine Einschränkung bei Laderaumvolumen
  • Zuladung bis zu 1,7 Tonnen
  • Reichweiten von über 200 Kilometern
  • Erste Fahrzeuge in 2017 im Einsatz

Der Charakter des neuen Crafter hat sich durch den E-Antrieb nicht verändert. Die Studie bietet nach wie vor robuste innere Werte wie eine größtmögliche Nutzlast, ein ideales Ladevolumen von 11,3 Kubikmetern und eine maximale Laderaumhöhe von 1.961 Millimetern. Dabei stehen eine Durchladebreite zwischen den Radkästen von 1.380 mm und eine maximale Laderaumlänge von 4.855 mm zur Verfügung – ohne Veränderungen bei den Packagemaßen.

Der 100 Kilowatt starke E-Antrieb beschleunigt die fahrfähige Studie mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 4,25 Tonnen auf die erlaubte maximale Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h. Damit sind sowohl Fahrten auf der Stadtautobahn als auch Überlandfahrten kein Problem. Dank eines maximalen Drehmoments von 290 Newtonmetern, das quasi ohne Verzögerung zur Verfügung steht, sind praxisgerechte Fahrleistungen auch bei einer maximalen Zuladung von 1.709 Kilogramm eine leichte Übung.

Volkswagen Nutzfahrzeuge Werk in Września

Hocheffiziente Umweltlösungen im neuen Crafter-Werk in Września

Die neue Fabrik für den Crafter wurde in Września, ca. 50 km von Poznań, im Oktober 2016 feierlich eröffnet. Gemäß der „Think Blue. Factory.“-Strategie wurden bei der Planung und Realisierung des neuen Werkes von Anfang an die höchsten Umweltstandards berücksichtigt. Ein Highlight aus Sicht des Umweltschutzes ist die Lackiererei, die einen besonders ressourcenschonenden Betrieb mit geringem Energie-, Wasser- und Materialverbrauch ermöglicht. Den automatischen Lackauftrag übernehmen 36 Lackierroboter. Durch effiziente Hochrotationszerstäuber und Farbwechsler wird deutlich weniger Lack als bei herkömmlichen Systemen benötigt. Die Reinigung der Kabinenabluft erfolgt nach dem Prinzip der Trockenabscheidung. Es senkt den Energiebedarf in der Lackierkabine um bis zu 60 Prozent. Zudem erfordert es weder Wasser noch Chemikalien und reduziert das Abluftvolumen. Zusätzlich kommt ein neues Verfahren zur energieoptimierten Kabinenluftkonditionierung zum Einsatz.

Die Karosserietrockner werden mit energiesparender Wärmerückgewinnungstechnik ausgerüstet. Im Karosseriebau kommen die derzeit energieeffizientesten Roboter sowie neueste Lasertechnologie mit signifikant verbessertem Wirkungsgrad zum Einsatz. Fabrikgebäude und Infrastruktur werden ebenfalls gemäß den hohen Volkswagen-Umweltstandards errichtet. Lüftungstechnik und Bereitstellung der Energiemedien werden hocheffizient erfolgen. Das Beleuchtungskonzept sieht die Nutzung von Tageslicht sowie LED-Technik vor.  Die Wasserersparnis wurde auch im Bereich Montage erzielt. Bei dem Bespritzungsvorgang in der Bespritzungskammer werden bis zu 75 Prozent weniger Wasser als beim bisherigen Prozess verbraucht. Im Dezember 2016 wurde die Fabrik mit dem goldenen Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) ausgezeichnet. Die Fabrik in Września ist das einzige Fertigungswerk in der weltweiten Automobilbranche und zugleich das erste und einzige Gebäude in Polen, das mit solch einem Zertifikat ausgezeichnet wurde.

Auszubildende und Studenten im Praxisverbund von Volkswagen Nutzfahrzeuge unterstützten die Fußballmannschaften als ehrenamtliche Helfer

Engagement für Menschen mit Behinderung: Volkswagen Nutzfahrzeuge unterstützt „Special Olympics Hannover“

Im Juni 2016 fanden in der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover die Special Olympics statt – die nationale Sportveranstaltung für Menschen mit geistiger Behinderung. Rund 4.800 Athletinnen und Athleten gaben in 18 Sportarten eine Woche lang ihr Bestes. Volkswagen Nutzfahrzeuge unterstützte als offizieller Fahrzeugausstatter mit 30 Fahrzeugen und sicherte somit den Transport von Teilnehmern, Organisatoren und Sportgeräten zu den Wettkampfstätten. 15 Auszubildende und Studenten im Praxisverbund von Volkswagen Nutzfahrzeuge waren darüber hinaus als ehrenamtliche Mannschaftshelfer bei den Fußballwettbewerben tätig und begleiteten die Sportler während ihrer Wettkämpfe.

Weitere nachhaltige Projekte

Der Goldene Bulli 2016

VWN verleiht erstmalig im Jahr 2016 den Preis der „Der Goldene Bulli“ und zeichnet damit Handwerksbetriebe aus, die sich in sozialer Weise engagieren.  Der Preis richtet sich an alle Handwerksbetriebe, die in der Handwerksrolle der Bundesrepublik eingetragen sind. Eine Fachjury aus Experten der Fachmedien, Verbänden und Wirtschaft wählten den Gewinner. Der Preis wurde am 13. Dezember 2016 im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung durch den Vorsitzenden des Markenvorstands von Volkswagen Nutzfahrzeuge, Dr. Eckhard Scholz, an die Firma Roland Ketterer GmbH aus Donaueschingen-Pfohren (Baden-Württemberg) übergeben. Der Chef der Sanitär-Firma, Roland Ketterer, und seine Beschäftigten initiierten und förderten den Bau einer Gewerbeschule für Trinkwasser und Solar in dem 10.000-Einwohner-Ort Chala (Tansania). Als Anerkennung für diesen herausragenden Einsatz erhielt das Unternehmen (zwölf Mitarbeiter) einen neuen, vielseitig einsetzbaren Transporter Kasten.

Laufende CO2-Reduzierung: Aktuell für Caddy und T6 umgesetzt

Volkswagen hat es sich zum Ziel gesetzt, bei jedem neuen Modell den Kraftstoffverbrauch um 10 bis 15 % gegenüber dem Vorgänger zu reduzieren. Volkswagen Nutzfahrzeuge hat dieses Ziel aufgegriffen und für die Nutzfahrzeugvarianten der Modelle Caddy 4 und T6 mit Einführung der neuen Motoren Maßstäbe gesetzt. Beim Caddy konnte der Verbrauch um bis zu 30 g CO2/km beziehungsweise um bis zu 20 % gegenüber dem Vorgänger reduziert werden.

Im Angebot befinden sich hierzu unter anderem auch der Drei-Zylinder-TSI sowie der mit Erdgas angetriebene Caddy TGI. Beim T6 reduzierte sich der Verbrauch um durchschnittlich 20 %. Die BlueMotion Technology und damit auch das Start-Stopp-System inklusive Rekuperation (Bremsenergie-Rückgewinnung) sind serienmäßig in den Fahrzeugen verbaut.

Der „e-load up!“

Umweltfreundlichkeit wird bei diesem kleinen Lieferwagen groß geschrieben:

  • Null Emission, bis zu 990 l Laderaumvolumen und 360 kg Zuladung bei nur 3,60 m Fahrzeuglänge
  • Wendiges, kleines Nutzfahrzeug mit der Effizienzklasse A+, zwei Sitzen, vier Türen und hinten ganz viel Platz
  • Lederlenkrad, elektrische Fensterheber, Klimaanlage „Climatronic“, 15“-Leichtmetallräder, Halogen-Hauptscheinwerfer und LED-Tagfahrlicht serienmäßig beim e-load up!

Der e-load up! ist die ideale Lösung für Vielfahrer im innerstädtischen Verkehr wie z.B. Kurierdienste, Pizzaboten oder Servicetechniker: Der Kleinste unter den Nutzfahrzeugen bietet viel Platz für Beladung und nimmt nur minimale Verkehrsfläche in Anspruch – gut für alle, die viel innerstädtisch fahren, parken oder entladen müssen.

„Think Blue. Factory.“: Ziele 2018 des Volkswagen-Umweltprogramms vorzeitig erreicht.

Volkswagen Nutzfahrzeuge konnte am Standort Hannover im vergangenen Jahr erneut seinen Energieverbrauch deutlich senken. Im Vergleich zum Referenzjahr 2010 (Start des Umweltprogramms ‚Think Blue. Factory.‘) wurde rund 15 % weniger Energie verbraucht – und dies bei einer Rekordproduktion von 189.600 Fahrzeugen. Die Energie-Einsparung entspricht dem jährlichen Durchschnitts-Energieverbrauch von ca. 10.000 Haushalten.

Beim Wasserverbrauch betrug die Einsparung 17 % , Beseitigungsabfälle (Abfälle, die nicht recycelt werden) konnten seit 2010 sogar um 75 % reduziert werden, CO2 und Lösemittelemissionen um 11 bzw. 13 Prozent. Zugleich wurde das Produktionsvolumen in dem Zeitraum über alle Bereiche der Fertigung (45 % mehr Fahrzeuge, 6,4 % mehr Kühler, 52 % mehr Gussteile) gesteigert.

Werden die Einsparungen bei den fünf Indikatoren jeweils auf produzierte Fahrzeuge umgelegt, ergeben sich für die Indikatoren sogar Effizienzsteigerungen zwischen 31 % t (Wasser) und 85 % (Abfall). Das von Volkswagen ausgegebene Ziel einer Verbesserung um 25 % bis 2018 hat der Standort Hannover damit bereits jetzt übertroffen.

Rolf Ohliger, Umweltbeauftragter am Standort Hannover: „Die Erfolge des Umweltprogramms ‚Think Blue. Factory‘ sind ein Ergebnis technischer Lösungen sowie der vielen innovativen Ideen und Maßnahmen der Belegschaft. Umweltfreundliche Produktion ist zu einem bedeutenden Wettbewerbsfaktor geworden. Insofern profitiert der Standort Hannover ganz konkret von den Fortschritten.“

Die mit den Umweltverbesserungen einhergehende Kostenentlastung beträgt rund 6,5 Mio. € im Jahr.

Wichtige Maßnahmen, die zu diesen Erfolgen des Umweltprogramms ‚Think Blue.Factory‘ beigetragen haben, waren unter anderem:

  • Neue ressourceneffiziente Servo-Pressenlinie („PXL“)
  • Umrüstung auf neueste, energieeffiziente Lasertechnologie im Karosseriebau
  • Intelligente Steuerung der Lacktrockner (lastabhängige Volumenanpassung LAVA)
  • Einsatz innovativer Farbwechsler und hocheffizienter Applikationstechnik in der Lackiererei
  • Optimierung der Spülprozesse sowie Einsatz eines VOC-freien Spülverdünners in der Lackiererei. VOC (Volatile Organic Compounds) bezeichnet die Gruppe der flüchtigen organischen Verbindungen
  • Umsetzung eines neuen Hallenbelüftungskonzeptes in Verbindung mit energetischer Modernisierung der Lüftungstechnik im Bereich der Fahrzeugmontag
  • Inbetriebnahme neuer energie- und materialeffizienter Schmelzlinien in der Leichtmetallgießerei
  • Umstellung auf einen abwasserfreien Prozess in der Kühlerfertigung
  • Konsequentes Abschalten von Produktions- und Infrastrukturanlagen in produktionsfreien Zeiten

Unter der Bezeichnung ‚Think Blue. Factory.‘ arbeiten seit 2010 alle Produktionsstandorte der Marken Volkswagen und Volkswagen Nutzfahrzeuge daran, die Ressourcen-Effizienz der Werke erheblich zu steigern und gleichzeitig Emissionen zu verringern. Energie- und Wasserverbrauch, Abfall sowie Lösemittel- und CO2-Emissionen sind die fünf Schlüsselindikatoren, die das Umweltprogramm ‚Think Blue. Factory.‘ bis 2018 um 25 % je produzierter Einheit verbessern will.

Sprach- und Integrationsprojekt „SPRINT“

Volkswagen Nutzfahrzeuge unterstützt gemeinsam mit der Berufsausbildung der Akademie Hannover das Projekt „SPRINT“: Ein Sprach- und Integrationsprojekt für jugendliche Flüchtlinge im Alter zwischen 16 und 21 Jahren. Der Schwerpunkt lag hier in der Einführung in das Beruf- und Arbeitsleben. Handlungsorientiert wurden technische Grundfertigkeiten in Anlehnung an eine berufliche Erstausbildung vermittelt. Parallel wurde anwendungsbezogen die Sprachkompetenz, Motivation, Pünktlichkeit und das Verhalten weiterentwickelt. Insgesamt haben im Projektverlauf (1 Jahr) 54 Teilnehmer das Projekt durchlaufen.

Das Sprach- und Integrationsprojekt „SPRINT“ vermittelt innerhalb eines Jahres folgende Kenntnisse:

  • Modul I: Deutsch-Spracherwerb (15 Stunden/Woche, BBS)
  • Modul II: Einführung in die regionale Kultur- und Lebenswelt (10 Stunden/Woche, BBS)
  • Modul III: Einführung in das regionale Berufs- und Arbeitsleben (10 Stunden/Woche, Volkswagen Akademie, Standort Hannover)

Revitalisierung des Flusses Warta – eine Biodiversitätsaktion

Im Herbst 2016 hat Volkswagen Poznań gemeinsam mit der Stiftung „Rettet die Fische“ und dem lokalen Siedlungsrat eine Biodiversitätsaktion organisiert.  Im Rahmen der Aktion wurden mit der Hilfe von Schülern aus lokalen Schulen fast 1 Million Fische in den Fluss Warta zugegeben. Die Aktion selbst wurde mit Ökologie-Spielen und Wettbewerben verbunden. Vor der Aktion haben die Schüler an Bildungsprogrammen zum Thema Wasserökologie teilgenommen. Die Aktion sollte die negativen Folgen einer ökologischen Katastrophe im Jahr 2015 verbessern und das ökologische Gleichgewicht im Wasser wiederherstellen. Damals wurde Umweltverschmutzung im Warta Fluss auf einer Strecke von 150 km festgestellt.

Dialog mit den Stakeholdern

Pilotprojekt „Urbane Logistik“

Volkswagen Nutzfahrzeuge steht zur Verbesserung der Rahmenbedingungen der City-Logistik im kontinuierlichen Austausch mit der Landeshauptstadt Hannover und der Metropolregion Hannover/Braunschweig/Göttingen/Wolfsburg. Ein Beispiel der gemeinsamen Arbeit ist das Gemeinschaftspilotprojekt „Urbane Logistik“ unter Beteiligung der Stadt, der Metropolregion, der Leibniz Universität Hannover, der Hochschule Hannover, der Technischen Universität Braunschweig, des Post- und Logistikkonzerns Deutsche Post/DHL und der Stadtwerke Hannover (enercity). Die Beteiligten richten ihre Zusammenarbeit dabei an zwei zentralen Leitsätzen aus: „Im Mittelpunkt einer Logistik der Zukunft stehen die Bedürfnisse der Menschen in einer lebenswerten Stadt. Die Logistik der Zukunft im klimaneutralen Hannover steht für leise, emissionsfreie und sichere Transportlösungen sowie eine innovative Infrastruktur im urbanen Raum.“

Nachbarschaftsdialog

Am Standort Hannover findet ein regelmäßiger Austausch mit Nachbarn des Werkes statt. In einer offenen Atmosphäre wird über Neuigkeiten rund um die Marke und das Werk informiert. Dabei stellen sich die Unternehmensvertreter bewusst auch kritischen Fragen der Anwohner, so zum Beispiel zu den Themen Emissionen und lokaler Verkehr. Diesen Nachbarschaftsdialog bei VWN gibt es bereits seit 1998. Die Form eines offenen Dialogs hat Vorbehalte abgebaut und ein Klima der gegenseitigen Verständigung entstehen lassen. Die Gespräche über den Werkszaun hinweg sind fester Bestandteil der Unternehmens- und Umweltpolitik von Volkswagen Nutzfahrzeuge geworden.

Dialog und Engagement vor Ort

Die Idee des Nachbarschaftsdialogs wurde auch bei den polnischen Werken in Poznań und in Września übernommen. Zwei Treffen pro Jahr mit der Nachbarschaft aller vier Fabriken sind zum Standard geworden. Die Treffen werden zusammen mit lokalem Behörden wie dem Dorfvorsteher oder dem Siedlungsrat organisiert. Während der Treffen werden die aktuelle Situation der Fabriken als auch soziales Engagement besprochen. Eines der sozialen Projekte aus 2016 war der gemeinsame Bau eines Fußballplatzes zusammen mit den Nachbarn des Crafter-Werkes in Września.

Auszeichnungen

32 internationale Auszeichnungen als erste Preise in Leser- und Expertenwahlen renommierter Fachzeitschriften und Gremien erhielten die Baureihen von Volkswagen Nutzfahrzeuge 2016. Auch unter Nachhaltigkeitsaspekten wurden Awards an Caddy, T6 und Co vergeben. Ein Beispiel: 

Der Caddy von Volkswagen Nutzfahrzeuge gewann 2016 als ‚Green Van' den Preis des umweltfreundlichsten Kastenwagens. Mit der ‚Green Van‘-Auszeichnung kürten die Fachzeitschriften ‚VerkehrsRundschau‘ und ‚Trucker‘ auch 2016 wieder die „grünsten“ Nutzfahrzeuge. Der Caddy Maxi setzte sich in seinem Segment gegen fünf Mitbewerber durch. Dank seines geringen Verbrauchs, serienmäßiger Erfüllung der Euro-6-Abgasnorm und mit 669 Kg ordentlicher Nutzlast im 4,2 m3 großen Laderaum sichert sich der Caddy die Krone als ‚Green Van‘ im Jahr 2016. Geprüft haben die Redaktionen von ‚VerkehrsRundschau‘ und ‚Trucker‘ auf Basis einer genormten Teststrecke mit einem Mix aus Stadtverkehr, Autobahnen und Landstraßen. Alle Testkandidaten waren auf den Strecken gleichermaßen mit 500 Kg Zuladung unterwegs, gefahren vom selben Testfahrer. Der Caddy verbrauchte dabei nach den Messergebnissen der Redakteure 5,8 l/100 km. Neben dem Testverbrauch auf der Runde flossen in die Bewertung ein: die Laderaumgröße und die tatsächliche Nutzlast (auf Basis des ermittelten Leergewichts des Testwagens mit vollem Tank, inklusive Fahrer). Sonderpunkte gab es auch für Spritspartechnik sowie bereits erreichten Euro-6-Standard beim Diesel-Antriebskonzept.

Im Caddy erfüllt die neue Dieselmotoren-Generation die aktuellen EU 6-Anforderungen ebenso wie die ab September 2016 für Nutzfahrzeuge geltenden Grenzwerte. Ebenso sind Caddy und Caddy Maxi als TGI-Versionen verfügbar. Diese sind dank ihrer verbrauchsoptimierten 1,4 l-Motoren kostengünstig mit CNG/Erdgas unterwegs. Zudem sind alle Caddy-Aggregate serienmäßig mit einem Start-Stopp-System (inklusive Rekuperation / Bremsenergie-Rückgewinnung und rollwiderstandsoptimierten Reifen) ausgestattet.