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Die Marke aus Zentraleuropa

Škoda Octavia Limousine 1,6l TDI Greenline – Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 3,9 / außerorts 3,2 / kombiniert 3,5; CO2-Emissionen in g/km: kombiniert 90; Effizienzklasse: A+

Der ŠKODA OCTAVIA vereint die typischen Stärken der Marke und trägt mit bislang mehr als 5 Mio. verkauften Autos erheblich zum Wachstum des tschechischen Automobilherstellers bei. Nach umfassenden Änderungen präsentiert sich die dritte Generation des Modells, das 1996 eingeführt wurde, sowohl optisch als auch technologisch erneut in Bestform.

Mit mehr als 120 Jahren Erfahrung in der Automobilherstellung ist ŠKODA AUTO das größte Industrieunternehmen in der Tschechischen Republik und der drittälteste Autobauer der Welt. 1991 wurde ŠKODA AUTO als vierte Marke in den Volkswagen-Konzern integriert und als Einstiegsmarke des Konzerns positioniert. Seitdem sind die Produktionszahlen um mehr als das Sechsfache gestiegen. Heute betreibt ŠKODA AUTO drei Werke in Tschechien und ein Werk in Indien. Fahrzeuge der Marke ŠKODA werden außerdem in China, Russland, der Slowakei, Ukraine und Kasachstan gefertigt.

Aktuell liegt der Anteil der Ausfuhren von ŠKODA AUTO am Gesamtexport der Tschechischen Republik bei 8 %. Das Unternehmen exportiert Fahrzeuge in über 100 Länder auf fünf Kontinenten. Das Produktportfolio umfasst Modelle in allen Fahrzeugsegmenten. Die sieben Modellreihen decken praktisch alle Kundenbedürfnisse ab. Jedes Modell ist einzigartig auf dem Markt positioniert und interpretiert das Markenversprechen von ŠKODA je nach Zielgruppe und Marktsegment unterschiedlich: vom Stadtauto ŠKODA CITIGO, dem kleinen ŠKODA FABIA, die Kompaktklasse ŠKODA RAPID und dem ŠKODA OCTAVIA in der oberen Kontaktklasse über den Kompakt-SUV ŠKODA YETI und den ŠKODA SUPERB am oberen Ende der Modellreihe bis hin zum neuen großen SUV der Marke, dem ŠKODA KODIAQ, der im September 2016 vorgestellt wurde.

2016 markierte das fünfte Jahr der Wachstumsstrategie von ŠKODA AUTO mit weltweit 1.126.477 verkauften Autos. Der europäische Marktanteil von ŠKODA lag weiter bei über 4 %, und China blieb mit 317.088 verkauften Autos – einem Anstieg von 12,6 % gegenüber 2015 – weiterhin der stärkste Markt der Automarke.

In den vergangenen Jahren wurde ŠKODA AUTO regelmäßig im tschechischen Unternehmensranking „Czech 100 Best“ zum Sieger in den Kategorien „Wichtigstes Unternehmen“ und „Angesehenstes Unternehmen“ gekürt. ŠKODA AUTO beschäftigt mehr als 28.600 Mitarbeiter und ist das einzige Unternehmen in der Tschechischen Republik, das eine eigene Berufsschule und Universität betreibt.
Das Unternehmen wurde bereits diverse Mal mit dem Preis für den „Arbeitgeber des Jahres“ ausgezeichnet.

Nachhaltigkeit ist angesichts der aktuellen und künftigen Herausforderungen einer der Schlüssel zum Erfolg von ŠKODA AUTO. Für ŠKODA bedeutet Nachhaltigkeit, Werte zu schaffen, von denen sowohl das Unternehmen selbst als auch all seine internen und externen Stakeholder profitieren. Gemeinsame Werte schafft das Unternehmen einerseits durch seine CSR-Aktivitäten und seine Nachhaltigkeitsstrategie „GreenFuture“, andererseits durch die Festlegung und strenge Einhaltung von Grundsätzen eines ethischen und transparenten Geschäftsgebarens.

Höhepunkte 2016

Millionenspenden für einen guten Zweck

2016 sammelten Mitarbeiter von ŠKODA mehr als zwei Millionen tschechische Kronen (rd. 74.000 EUR) für gemeinnützige Projekte, die von den Mitarbeitern selbst ausgewählt wurden. Das Unternehmen verdoppelte diesen Spendenbetrag auf vier Millionen Kronen (rd. 150.000 EUR). Im Einklang mit den CSR-Prioritäten von ŠKODA wurde der Großteil der Mittel für die Unterstützung wohltätiger Projekte zu Gunsten von Kindern, Bildung, Barrierefreiheit und Verkehrssicherheit eingesetzt. Ein Teil des Geldes wurde im Rahmen der internationalen Hilfsinitiative von ŠKODA AUTO an ein Kinderheim im indischen Aurangabad gespendet.

Teribear-Spendenläufe

2016 sponserte ŠKODA die „Teribear-Spendenläufe“ der tschechischen Kinderhilfsstiftung Tereza Maxová. Für jeden zurückgelegten Kilometer des zehntägigen Teribear-Spendenlaufs in Prag und des eintägigen Laufs durch Mladá Boleslav wurden Spenden für Kinder aus sozial benachteiligten Familien gesammelt. In Prag liefen die Teilnehmer des Laufs Tag und Nacht. Jeder Veranstaltungspartner spendete pro Kilometer einen bestimmten Betrag zu Gunsten bedürftiger Kinder. Insgesamt 9.456 Läufer gingen in Prag an den Start. Gemeinsam legten sie eine Strecke von 159.348,75 km zurück und erliefen so Spenden in Höhe von über 8 Mio. Kronen (rd. 300.000 EUR). Am Spendenlauf in Mladá Boleslav, dessen Erlös dem Kinderheim in der tschechischen Stadt Nymburk zugutekam, nahmen auch zahlreiche Mitarbeiter von ŠKODA AUTO teil. Während des eintägigen Events legten mehr als 1.687 Läufer eine Strecke von 14.426,4 km zurück und erliefen so eine Summe von knapp 300.000 Kronen (rd. 11.200 EUR).

Präzision und Effizienz

Die Vorbereitungen für die Einführung der neuen, hochmodernen Servopressenlinie PXL II im Hauptwerk in Mladá Boleslav begannen 2015 und wurden 2016 mit Investitionen in Höhe von 86,4 Mio. EUR fortgesetzt. Die neue Pressenlinie ist die modernste ihrer Art in Mitteleuropa. Damit ist ŠKODA AUTO nun erstmals in der Lage, große Karosserieteile aus Aluminium für leichtere und energieeffizientere Fahrzeuge zu pressen. Die neue Presse wird 2017 vollständig in Betrieb genommen. Im Rahmen dieser Investition werden insgesamt 140 neue Arbeitsplätze geschaffen.

Weitere Projekte

Eine halbe Million Bäume für Tschechien

Im Rahmen des langfristigen CSR-Projekts „Ein Baum für jedes in Tschechien verkaufte Auto“ hat ŠKODA zwischen 2007 und Ende 2016 mehr als 640.000 Bäume an rund 50 Standorten gepflanzt. Die gepflanzten Bäume kommen Städten und Gemeinden in der gesamten Tschechischen Republik zugute. Dabei liegt der Schwerpunkt auf den Regionen, in denen ŠKODA Werke betreibt. Die Mitarbeiter des Unternehmens wurden von Anfang an aktiv in die Kampagne eingebunden. Sie helfen sowohl bei der Suche nach geeigneten Standorten als auch bei der Pflanzung selbst. Eines der Hauptziele der Aktion war von Anfang an, die Beziehung zwischen Mitarbeitern und den Regionen, in denen sie leben und arbeiten, durch aktive Beteiligung zu stärken.

ŠKODA-Akademie

Die ŠKODA-Akademie umfasst drei Bereiche – eine Berufsfachschule, die Erwachsenenbildung und die Potenzialanalyse. Der Bereich Erwachsenenbildung kümmert sich um die persönliche Entwicklung der Mitarbeiter von ŠKODA AUTO und bietet technische und berufsübergreifende Fortbildungen an. Im Jahr 2016 nahmen 31.948 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an außerbetrieblichen Fortbildungen teil. 61.291 bildeten sich per E-Learning weiter. Die Auszubildenden von ŠKODA AUTO gehören in nationalen und internationalen Wettbewerben regelmäßig zu den Besten. Im Rahmen des Projekts „Azubi-Car“ haben Schüler und Auszubildende die Gelegenheit, ein eigenen Prototypen zu entwerfen und zu bauen und ihre bisher erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten dadurch in der Praxis anzuwenden und zu vertiefen. Das Projekt wurde 2013 ins Leben gerufen und wird unter Aufsicht von professionellen ŠKODA-Designern durchgeführt. 2016 bauten die Lehrlinge im Team ein Auto mit dem Namen ATERO. Der Prototyp basiert auf dem ŠKODA RAPID und ist mit zahlreichen bemerkenswerten Merkmalen ausgestattet. Die Akademie bot 14 Kurse in den Bereichen IT-Mechatronik, Logistik, Automechanik, Elektrik und Werkzeugbau einschließlich eines speziellen Kurses für Menschen mit Behinderungen an, die von 911 Vollzeitschülern besucht wurden.

Ideen-Managementsystem Z.E.B.R.A.

Unter dem Namen Z.E.B.R.A. hat ŠKODA AUTO ein System für das Ideen-Management eingeführt. Zweck des Programms ist die Förderung von Mitarbeiteraktivitäten mit dem Ziel von Verbesserungen und innovativen Maßnahmen zur Kostensenkung. Seit Einführung des Programms 2010 ist die Zahl der eingereichten Vorschläge und Ideen von 11.620 auf rund 26.000 im Jahr 2016 angestiegen. Die erzielten Einsparungen belaufen sich auf 302,4 Mio. tschechische Kronen (rd. 11,2 Mio. EUR). Z.E.B.R.A. hat sich somit als äußerst effizientes Tool unter der Leitung des „Ideenzentrums“ von ŠKODA erwiesen.

Škoda setzt auf Gesundheitsvorsorge

Die ŠKODA Poliklinik mit Sitz im Hauptwerk des Unternehmens in Mladá Boleslav bietet ambulante medizinische Versorgung für Mitarbeiter und die allgemeine Öffentlichkeit. Das Angebot umfasst medizinische Dienste in den Bereichen Allgemeinmedizin, Kardiologie, Zahnmedizin, Dermatologie, HNO, Gynäkologie, Innere Medizin, Neurologie, Augenheilkunde, Orthopädie, Lungenheilkunde, Ultraschall, Chirurgie, Urologie und Röntgendiagnostik.

Für Mitarbeiter von ŠKODA sind die Vorsorgeprogramme der Klinik kostenlos. Dazu gehören Einzel- und Gruppenschulungen zur Vorbeugung von gesundheitlichen Problemen infolge von Faktoren am Arbeitsplatz oder des persönlichen Lebensstils. Im Berichtsjahr wurde eine Reihe von ergonomischen Interventionen durchgeführt. Zudem hat das Unternehmen seine Bewertung der ergonomischen Risiken im Arbeitsumfeld auf Grundlage des „Ergonomic Assessment Worksheet“ (EAWS) fortgesetzt. Dabei werden die Risiken durch körperliche Belastung bei der Arbeit im Fertigungsprozess analysiert und bewertet. Mithilfe des EAWS ist eine umfassende ergonomische Bewertung von Aufgabenbereichen möglich, bei der sowohl die Intensität als auch die Dauer körperlicher Belastungen berücksichtigt werden. Zur Verbesserung der Arbeitsplatzüberwachung wurde ergänzend ein neues Projekt eingeführt, dass auch die psychische Belastung von Arbeitsumgebungen in den Blick nimmt.

Stakeholder-Dialog

Als Marke legt ŠKODA großen Wert auf einen engen Kontakt zu ihren wichtigsten Stakeholdern, z. B. Mitarbeiter, Gemeinden, Kunden, staatliche Behörden und sonstige Verwaltungsorgane, Lieferanten, Wissenschaftler, NGOs und Berufsverbände. In persönlichen Gesprächen und Treffen sowie durch die Teilnahme an öffentlichen Foren, Seminaren und Universitätsvorträgen macht sich ŠKODA ein Bild von den Anforderungen und Bedürfnissen aller Stakeholder. Bislang nutzte ŠKODA AUTO vor allem Daten aus der Stakeholder-Umfrage und der Wesentlichkeitsmatrix der Volkswagen AG. 2016 führte das Unternehmen in Zusammenarbeit mit PriceWaterhouseCoopers einen eigenen Prozess der Stakeholder-Bewertung ein. Nachdem bis Ende 2016 mehrere wichtige Meilensteine erreicht wurden, wird der Prozess im Laufe von 2017 fortgesetzt.

Auszeichnungen – 2016

Bestes tschechisches Unternehmen 2016

Zum 16. Mal in Folge belegte ŠKODA AUTO den ersten Platz im Unternehmensranking „Czech 100 Best” und hat diesen Preis somit häufiger gewonnen als jedes andere Unternehmen. Das Ranking basiert auf einer Abstimmung unter knapp 20.000 ausgewählten Vertretern aus Wirtschaft und Politik. Vergeben wird der Preis von der paneuropäischen Gesellschaft für Kultur, Bildung und wissenschaftliche Zusammenarbeit, COMENIUS.

ZPŠ

2016 belegte die ŠKODA-Krankenversicherung (ZPŠ) den ersten Platz des „Finanzkraftindex der Krankenkassen“, der von der Plattform der Krankenversicherten in Tschechien“ ermittelt wird. Laut dem Index ist die Finanzkraft der ZPŠ ausgezeichnet, nachdem sie ihre Bilanzen im vergangenen Jahr verbessert und als einer der finanzstärksten Versicherer in der Tschechischen Republik abschloss. Zu dieser wertvollen, unabhängigen Einschätzung hat sicherlich das Qualitätsmanagementsystem und die hochprofessionelle Arbeit aller Mitarbeiter beigetragen. Dieses System wird von der Škoda-Krankenversicherung bereits seit mehr als zehn Jahren genutzt und hat eine Zertifizierung nach ISO 9001, die die ZPŠ nach erfolgreicher Prüfung im September 2016 verlängern konnte.