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Fahren in seiner schönsten Form

Foto: Verschiedene Porsche Modelle
Porsche 718 Boxster S – Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 10,7-9,5 / außerorts 6,5-6,0 / kombiniert 8,1-7,3; CO2-Emissionen in g/km: kombiniert 184-167; Effizienzklasse: F/E

Porsche 911 Carrera S – Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 12,2-10,1 / außerorts 6,6-6,4 / kombiniert 8,7-7,7; CO2-Emissionen in g/km: kombiniert 199-174; Effizienzklasse: F/E

Porsche Cayenne S – Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 13,0 / außerorts 8,0 / kombiniert 9,8; CO2-Emissionen in g/km: kombiniert 229; Effizienzklasse: E

Porsche Macan S – Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 11,6 / außerorts 7,6 / kombiniert 9,0; CO2-Emissionen in g/km: kombiniert 212; Effizienzklasse: E

Porsche Panamera S – Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 12,2 / außerorts 7,1 / kombiniert 8,9; CO2-Emissionen in g/km: kombiniert 207; Effizienzklasse: E

Porsche ist einer der führenden Hersteller exklusiver Sportwagen und der profitabelsten Autobauer weltweit. Seit jeher stehen Sportwagen von Porsche für Performance, unverwechselbares Design und Qualität. Das Unternehmen, das seit 2012 als Marke in den Volkswagen Konzern integriert und auf 129 Märkten weltweit vertreten ist, lieferte im vergangenen Jahr insgesamt 237.778 Fahrzeuge an seine Kunden aus und erwirtschaftete einen Umsatz von 22,318 Mrd. €. 2016 war damit das erfolgreichste Geschäftsjahr der Unternehmensgeschichte und das sechste Rekordjahr in Folge bei Umsatz, operativem Ergebnis und Auslieferungen. Neben den westeuropäischen Ländern sind China und die USA die wichtigsten Absatzmärkte. Auch bei den Mitarbeiterzahlen erreichte Porsche 2016 einen neuen Höchststand: Insgesamt 27.612 Mitarbeiter waren an den Standorten des Sportwagenherstellers beschäftigt. Diese werden aktuell fit gemacht für die Zukunft: Der Stammsitz Zuffenhausen beispielsweise steht seit 2016 ganz im Zeichen des Mission E, des ersten rein elektrisch betriebenen Porsche-Fahrzeugs, das hier künftig vom Band rollen wird. Porsche schafft dafür zusätzlich mehr als 1.400 Arbeitsplätze und investiert mehr als eine Milliarde Euro.

Highlights des Jahres

„Porsche investiert in eine nachhaltige Zukunft des Stammwerks in Zuffenhausen – mehr als eine Milliarde Euro und 1.400 neue Arbeitsplätze für den Bau des ersten rein elektrisch betriebenen Porsche Mission E“

Einrichtung des Porsche-
Nachhaltigkeitsbeirats

Porsche ist mit Blick auf die Ausweitung seines Stakeholderdialogs im Berichtsjahr 2016 einen entscheidenden Schritt voran gegangen: Im November trafen sich fünf renommierte Experten aus Wissenschaft und Gesellschaft erstmals gemeinsam mit dem Vorstand der Porsche AG zur konstituierenden Sitzung des Porsche-Nachhaltigkeitsbeirats. Prof. Dr. Maximilian Gege (Mitbegründer des größten Unternehmensnetzwerks für nachhaltiges Wirtschaften in Europa, B.A.U.M.), Dr. Sonja Peterson (wissenschaftliche Geschäftsführerin des Kieler Instituts für Weltwirtschaft), Prof. Dr. Lucia A. Reisch (Mitglied des deutschen Rates für Nachhaltige Entwicklung), Prof. Dr. Ortwin Renn (wissenschaftlicher Direktor am Institute for Advanced Sustainability Studies e.V.) und Prof. Dr. Dr. Klaus Töpfer (Bundesminister a.D. für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit) beraten das Unternehmen künftig zu Fragen und Herausforderungen im Zusammenhang mit relevanten ökologischen und gesellschaftlichen Trends.

20 Jahre Umweltzertifizierung
am Standort Zuffenhausen

Energie sparen, Abfälle vermeiden, Papier doppelseitig bedrucken – jeder Porsche-Mitarbeiter kann Ressourcen schonen und einen Beitrag zur ökologischen Nachhaltigkeit des Unternehmens leisten. Ob Porsche seine Umweltvorgaben in Betrieb und Produktion einhält, wurde 2016 bereits zum 20. Mal von unabhängigen Gutachtern des TÜV geprüft. Bereits 1996 führte Porsche als eines der ersten Unternehmen in Baden-Württemberg am Standort Zuffenhausen ein Umweltmanagementsystem nach EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) ein und erhält die Zertifizierung für klar definierte Prozesse, Zuständigkeiten und eine entsprechende Umsetzung.

Integrationsprogramm für Geflüchtete

Im Frühjahr 2016 stellte die Porsche AG ein umfassendes Programm zur Integration von Flüchtlingen vor. Zehn Männer und fünf Frauen im Alter von 16 bis 38 Jahren erhielten die Chance, sich über ein eigens von Porsche entwickeltes, sechsmonatiges Integrationsprogramm für eine Ausbildung oder einen direkten Berufseinstieg zu qualifizieren. Die Teilnehmer stammen aus Eritrea, Syrien, Pakistan, Afghanistan, Iran und Irak. Im Mittelpunkt des Programms: das Erlernen der deutschen Sprache sowie handwerklicher Grundfertigkeiten und kultureller Kompetenzen. Für 13 Teilnehmer endete das erste Integrationsjahr erfolgreich: Sie wurden direkt in ein Arbeitsverhältnis übernommen, begannen ihre Ausbildung oder nehmen an weiterführenden Maßnahmen teil. Seit Januar 2017 wird das Programm mit weiteren 15 Flüchtlingen fortgesetzt.

Dialog mit den Stakeholdern

Anwohnerinformationsgespräch zu Baumaßnahmen am Standort Zuffenhausen

Beteiligte Stakeholdergruppen: Anwohner und interessierte Bürger

Art der Interaktion: Verteilung eines Einladungsschreibens an Anwohner des Stammwerks Zuffenhausen für eine Informationsveranstaltung inklusive Vorstellung der geplanten Baumaßnahmen, Durchführung einer Fragerunde und Baustellenbegehung der „Zentralen Werkstätten“ vor Ort.

Anwohnerzeitung „targa“

Beteiligte Stakeholdergruppen: Anwohner an den Standorten Zuffenhausen, Weissach und Leipzig

Art der Interaktion: Standortbezogene Information der Anwohner und interessierten Bürger über Neuigkeiten bei Porsche, z.B. Baumaßnahmen, weitreichende Unternehmensentscheidungen, gesellschaftliches Engagement etc. Außerdem Einrichtung der E-Mail-Adressen targa@porsche.de und nachgefragt@porsche.de, um interessierten Lesern die Möglichkeit für Fragen und Rückmeldungen zu geben.

Befragung von Kunden

Beteiligte Stakeholdergruppen: Kunden

Art der Interaktion: Das Unternehmensressort Vertrieb und Marketing hat für 2015 das „Jahr der Kundenzufriedenheit“ ausgerufen, um die Exzellenz in der Betreuung von Kunden weltweit weiter auszubauen. Mit der Initiative „Customer Experience Management“ betrachtet Porsche den gesamten Kundenlebenszyklus und hat hierfür mehrere hundert Maßnahmen umgesetzt. Auf diese Weise erhält das Unternehmen monatlich etwa 17.000 Kundenrückmeldungen auf seine Zufriedenheitsbefragungen. Das Feedback liefert direkte Kundenerfahrung und ermöglicht auf diese Weise einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess.

Wichtige Stakeholderthemen 2015 und Umgang mit diesen im Unternehmen

Im Rahmen der 2015 durchgeführten Stakeholderbefragung zur Nachhaltigkeit bei Porsche wurden folgende Themen als besonders relevant identifiziert (Top 5, Priorisierung absteigend): Langfristige wirtschaftliche Stabilität, langfristige Kundenbeziehungen, Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Kraftstoffverbrauch und Emissionen der Fahrzeuge, Mitarbeiterentwicklung. Diese sowie alle weiteren abgefragten Themen finden direkten Eingang in die Wesentlichkeitsmatrix des Unternehmens, in der sie im Hinblick auf ihre Relevanz für die Stakeholder einerseits und das Unternehmen andererseits abgetragen sind. Die Wesentlichkeitsanalyse ist grundlegend für die Ausrichtung der Nachhaltigkeitsberichterstattung von Porsche, insbesondere des Nachhaltigkeitsberichts, denn die Berichtsinhalte werden entsprechend ausgewählt und aufbereitet. Außerdem wird die Einschätzung der Stakeholder auch bei internen Entscheidungen einbezogen, beispielsweise bei der Schwerpunktsetzung und strategischen Bearbeitung von Themen.

Auszeichnungen

AUSZEICHNUNGEN FÜR FAHRZEUGE/ KUNDENZUFRIEDENHEIT

U.S. Sales Satisfaction Index des Markt-forschungsinstituts J.D. Power: Platz 1 in der Marken-Gesamtwertung.

U.S. Initial Quality Study des Marktforschungsinstituts J.D. Power: Platz 2 in der Marken-Gesamtwertung, Platz 1 für den Porsche 911 und Macan in jeweiligen Kategorien

Auszeichnungen für Standorte

J.D. Power „Plant Quality Award“: Platz 1 für das Stammwerk Zuffenhausen in der Kategorie „Europa/Afrika“

Auszeichnungen 
als Arbeitgeber

Auszeichnung „Exzellenter Arbeitgeber“ und Platz 2 beim Deutschen Arbeitgeber-Award 2015
Automotive Top Career Award 2016: Platz 1 bei Studierenden automobilbezogener Studiengänge 

Auszeichnungen als
gesellschaftlicher Partner

„Vocational Training Award“ 2015 der Deutsch-Philippinischen Industrie- und Handelskammer für das Porsche Training and Recruitment Center Asia (PTRCA) in Manila, Philippinen

Im Rahmen der Jahrespressekonferenz im März 2017 hat Porsche erstmals einen kombinierten Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht vorgestellt. Der Sportwagenhersteller zeigt damit, dass beide Themen untrennbar zusammen gehören. Zwei Bände liefern Inspiration und Information: „Perspective“ macht den Leser vertraut mit Themen und Thesen, denen sich ein Automobilhersteller wie Porsche in Zeiten des Umbruchs stellt. „Performance“ informiert über alle Ereignisse und Entwicklungen des Geschäftsjahres 2016 und hält umfangreiche Erklärungen, Analysen und Kennzahlen bereit.

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