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Automobile mit Erfolg und Leidenschaft

Audi A3 Sportback g-tron
Audi A3 Sportback g-tron – CNG-Verbrauch in kg/100 km: 3,6 – 3,3; Kraftstoffverbrauch kombiniert in I/100 km: 5,5 – 5,1; CO2-Emission kombiniert in g/km (CNG): 98 – 89; CO2-Emission kombiniert in g/km: 128 – 117

Der Audi Konzern ist einer der erfolgreichsten Hersteller von Premiumautomobilen, Supersportwagen und sportlichen Motorrädern. Im Geschäftsjahr 2016 hat der Audi Konzern insgesamt 2.088.187 Fahrzeuge ausgeliefert, davon 1.867.738 Audi Modelle. Dies entspricht einem Zuwachs der Auslieferungen an Kunden der Kernmarke Audi von 3,6 %. Die Marke Lamborghini übergab 3.457 Fahrzeuge an Kunden, Ducati lieferte 55.451 Motorräder aus. Der Audi-Konzern steigerte die Umsatzerlöse 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 1,5 % auf 59.317 Mio. €. Das operative Ergebnis erreichte 3.052 Mio. € mit einer operativen Umsatzrendite in Höhe von 5,1 %.

„Vorsprung durch Technik“ – Auch im Sinne des nachhaltigen Wirtschaftens

Nachhaltiges Handeln bedeutet für Audi, bei jeder Entscheidung ökonomische, ökologische und gesellschaftliche Aspekte zu berücksichtigen – mit dem Ziel langfristiger Wettbewerbsfähigkeit. Im Jahr 2016 haben wir in der "TOGETHER– Strategie 2025" drei große Megatrends in den Mittelpunkt gestellt: Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Urbanisierung. Mit dieser Strategie stellt Audi die Weichen für die Zukunft. Wir verfolgen die Mission, Nachhaltigkeit in unseren Fahrzeugen und Services entlang der gesamten Wertschöpfungskette voranzutreiben. Wir setzen nicht nur auf die Entwicklung neuer Antriebstechnologien, sondern investieren in Kraftstoffe, die klimaneutrales Fahren ermöglichen – die sogenannten Audi e-fuels. Wir werden den ökologischen Fußabdruck unserer Produktion weiter reduzieren und arbeiten an Materialkreisläufen, die keinen Platz für Verschwendung lassen. Unser Anspruch an Nachhaltigkeit soll auch in der Lieferkette gelten. Zu jedem dieser Themen haben wir konkrete Ziele in der "TOGETHER– Strategie 2025" definiert.

Highlights des Jahres

„30 Minuten für 400 km – schnelles und einfaches Aufladen der Batterie“

Audi e-tron quattro concept (Konzeptstudie 2015)

Schlüsseltechnologie für Durchbruch der Elektromobilität

Das schnelle und einfache Laden der Batterie – auch unterwegs – ist eine zentrale Voraussetzung für den Durchbruch der Elektromobilität. Mit verschiedenen Partnern fördert Audi in der Charging Interface Initiative (CharIN) e.V. technische Standards auf dem Gebiet des Combined Charging Systems (CCS).

Das CCS ermöglicht das Laden von Elektroautos mit Wechselstrom und Gleichstrom über eine einheitliche Ladeschnittstelle, den sogenannten Combo-Stecker. Die entsprechende Technik ist beispielsweise in der elektrisch angetriebenen Konzeptstudie Audi e-tron quattro concept an Bord. Damit lässt sich dessen Batterie in nur rund 30 Minuten mit Strom für mehr als 400 km Strecke laden. Bei voller Batterie erreicht das Auto mehr als 500 km Reichweite.

Pilotiertes Fahren für mehr Verkehrssicherheit

Rund 90 % aller Verkehrsunfälle werden durch menschliche Fehler verursacht. Um den Menschen besser bei seiner Fahraufgabe zu unterstützen, bietet Audi heute schon ein umfassendes Angebot an Fahrerassistenzsystemen. Ein Beispiel dafür ist der neue Audi A4: Seine intelligenten Fahrerassistenzsysteme schützen beim Linksabbiegen vor Gegenverkehr, helfen beim Ausweichen in Gefahrensituationen, warnen vor Querverkehr beim Rückwärtsfahren, assistieren beim Einparken und sorgen dafür, dass die Passagiere beim Aussteigen kein Auto übersehen. In naher Zukunft implementiert Audi darüber hinaus Technologien zum hochautomatisierten Fahren. In bestimmten Situationen kann der Fahrer dann erstmals die Fahraufgabe komplett an das Auto abgeben. Dafür steht der Begriff „pilotiertes Fahren“. Die nächste Generation des Audi A8 wird das pilotierte Fahren im Stop-and-go-Verkehr auf der Autobahn bis Tempo 60 km/h beherrschen. Durch die Initiative „Digitales Testfeld Autobahn“ hat Audi seine Erkenntnisse bei den Entwicklungen zum pilotierten Fahren weiter ausgebaut. Auf der A9 zwischen Nürnberg und München erprobt der Premiumhersteller unter realen Verkehrsbedingungen neue Technologien für das pilotierte Fahren und die Car-to-x-Kommunikation sowie Lösungen für Sicherheit und Komfort. Durch das Kommunikationsprojekt „Car2Infrastructure“ wird das Auto mit online angebundenen Wechselverkehrsanzeigen vernetzt, um auf Tempolimits, Staus oder Spursperrungen hinzuweisen.

Audi e-tron quattro concept (Konzeptstudie 2015)

Audi e-tron quattro concept: sportlich, effizient und alltagstauglich

Mit der Konzeptstudie Audi e-tron quattro concept zeigt Audi, wie weit die Elektrifizierungsstrategie des Unternehmens bereits reicht: Drei E-Maschinen mit bis zu 370 kW Gesamtleistung ermöglichen einen quattro-Antrieb und ein elektrisches Torque Vectoring – die bedarfsgerechte Verteilung der Kräfte auf die Hinterräder. Eine Vollladung mit Gleichstrom für mehr als 500 km Reichweite dauert an einer Ladesäule mit 150 kW Leistung nur rund 50 Minuten. Alternativ ist die Studie auf die Technologie Audi Wireless Charging (AWC) ausgelegt, das kontaktlose Laden per Induktion. Der Ladevorgang ist sehr komfortabel – der Audi e-tron quattro concept wird mit Hilfe des pilotierten Parkens auf die richtige Position auf der Ladeplatte geführt. Zusätzlich lädt ein großes Solardach die Antriebsbatterie bei Sonnenschein mit Strom auf. Auf der Frontklappe, an den Flanken und am Heck steuern elektrisch bewegliche Aerodynamik-Elemente ab einer Geschwindigkeit von 80 km/h den Luftstrom je nach Bedarf. Sie verbessern so die Durch- und Umströmung. Die vertikalen Abrisskanten an den Seitenwänden und der völlig geschlossene Unterboden mit seinen neu konzipierten Mikrostrukturen tragen ebenfalls zur Reduzierung des Luftwiderstands bei.

Dialog mit den Stakeholdern

Die Meinungen und Anregungen relevanter Stakeholder dienen Audi als Orientierung für die Weiterentwicklung seiner Unternehmensstrategie. Der Dialog vermittelt dem Unternehmen wichtige Impulse für die langfristige Nachhaltigkeitsarbeit. Kleinere, aufeinander aufbauende Dialogformate sollen zukünftig einen intensiveren Austausch mit den Stakeholdern ermöglichen.

Im vergangenen Jahr fand das dritte Audi Stakeholder-Forum in Brüssel statt. Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft diskutierten die Chancen und Herausforderungen der Elektromobilität. Im Mittelpunkt stand neben der Ausgestaltung von Geschäftsmodellen, der Ausbau der Ladeinfrastruktur. Mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigte sich auch der erste Audi Händler-Dialog 2016 in Ingolstadt. Gemeinsam mit Geschäftsführern und Händler-Beratern diskutierte Audi Nachhaltigkeits-Projekte und –Maßnahmen. Auf internationaler Ebene veranstaltete Audi México den ersten Stakeholder-Dialog in der Stadt Puebla. Im Fokus des Austausches stand das regionale Engagement sowie die Interaktion des Unternehmens mit seinen Stakeholdern in der unmittelbaren Umgebung.

Perspektive Verantwortung 

Die Vortragsreihe „Perspektive Verantwortung“ bietet Audi-Mitarbeitern die Möglichkeit, mit Vertretern von NGOs, Wissenschaftlern und Politikern zum Thema Nachhaltigkeit in den Dialog zu treten. Im Jahr 2016 lag der Fokus der Veranstaltungsreihe auf zentralen Fragestellungen, die für die Zukunftsfähigkeit von Audi relevant sind: die Mobilität von morgen, verantwortungsvolle Unternehmensführung, Digitalisierung und der Wandel der Arbeitswelt. Als Vortragender war unter anderem Prof. Dr. Stefan Schaltegger, Leiter des Center for Sustainability Management an der Leuphana Universität Lüneburg, zu Gast. Er sprach über nachhaltiges und ethisches Wirtschaften im Unternehmen. Prof. Dr.-Ing. Michael Bargende, Leiter des Lehrstuhls für Verbrennungsmotoren und Kraftfahrwesen (IVK) der Universität Stuttgart, widmete sich dem Thema Antriebe der Zukunft. Er diskutierte dabei die Fragestellung „e-tron als Dieselkiller?“.

Auszeichnung

Inklusionspreis der Wirtschaft 2016

Für die Integration von schwerbehinderten Mitarbeitern mit gesundheitlichen Einschränkungen erhält die AUDI AG in der Kategorie Konzern den Inklusionspreis der Wirtschaft 2016. Die Auszeichnung wird unter, der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und unter Mitwirkung einer unabhängigen Experten-Jury aus Wirtschaft, Politik und Behindertenorganisationen verliehen. Audi beschäftigt Mitarbeiter mit gesundheitlichen Einschränkungen so lange wie möglich in ihren angestammten Teams, etwa in der Produktion. Eine gemeinsame Studie von Audi und der Universität St. Gallen bestätigt den Erfolg dieses Integrationskonzepts.