Kennzahlen Menschen

Der Volkswagen Konzern beschäftigte im Geschäftsjahr 2016 einschließlich der chinesischen Gemeinschaftsunternehmen durchschnittlich 626.715 Mitarbeiter (+ 3,0 %). Im Inland standen 2016 im Durchschnitt 279.993 Personen unter Vertrag; ihr Anteil an der Gesamtbelegschaft lag mit 44,7 (45,6) % leicht unter dem Niveau des Vorjahres. Zum 31. Dezember 2016 lag die Zahl der aktiven Mitarbeiter im Volkswagen Konzern bei 601.443 (+ 2,8 %). Darüber hinaus befanden sich 5.782 Mitarbeiter in der passiven Phase der Altersteilzeit und 19.490 junge Menschen (+ 4,5 %) standen in einem Ausbildungsverhältnis. Am Ende des Berichtsjahres belief sich die Belegschaft des Volkswagen Konzerns auf 626.715 Personen (+ 3,0 %). Wesentliche Faktoren für den Anstieg der Mitarbeiterzahlen waren die Einstellung von Fachkräften vor allem in Deutschland und China, der volumenbedingte Zuwachs im Ausland sowie der Personalaufbau in unseren neuen Werken in Mexiko und Polen. Im Inland waren zum 31.12.2016 281.518 Mitarbeiter beschäftigt (+ 1,0 %), im Ausland 345.197 (+ 4,2 %).

Anzahl der Mitarbeiter

im Volkswagen Konzern nach Segmenten

Grafik: Anzahl der Mitarbeiter

Gesamtbelegschaft

des Volkswagen Konzerns

Grafik: Gesamtbelegschaft

Anzahl der Mitarbeiter

im Volkswagen Konzern nach Art der Beschäftigung

  2016 2015 2014 2013 2012
Direkte Mitarbeiter 289.438 279.771 273.418 265.474 258.685
Indirekte Mitarbeiter 317.787 311.654 300.709 289.623 274.364
Auszubildende 19.490 18.651 18.459 17.703 16.714
Gesamtbelegschaft 626.715 610.076 592.586 572.800 549.763
davon: aktive Belegschaft* 601.443 585.242 566.998 545.596 525.245
        Mitarbeiter in passiver Phase der ATZ 5.782 6.183 7.129 9.501 7.804
  
*Alle Mitarbeiter mit einem aktiven Arbeitsvertrag im Konzernverbund,
welche am Wertschöpfungsprozess beteiligt sind.

Anzahl der Mitarbeiter

im Volkswagen Konzern nach Regionen

  2016 2015 2014 2013 2012
Europa 464.199 451.257 438.631 424.964 410.427
Amerika 58.491 59.329 59.790 61.796 63.193
Afrika 6.082 6.388 6.330 6.356 6.461
Asien 96.823 91.991 86.752 78.672 68.704
Australien 1.120 1.111 1.083 1.012 978
Gesamt 626.715 610.076 592.586 572.800 549.763
davon: befristete Mitarbeiter 21.806 17.909 15.161 17.419 24.914
 unbefristete Mitarbeiter 604.909 592.167 577.425 555.381 524.849

Weibliche Beschäftigte*

im Volkswagen Konzern (in %)

Grafik: Weibliche Beschäftigte
*Ab 2011 inkl. Scania.
Ab 2013 inkl. MAN und Porsche.

Frauenanteil1

im Volkswagen Konzern in Deutschland (in %)

  2016 2015
Management, gesamt 11,0 10,3
Auszubildende, gesamt 29,5 28,3
Gewerbliche Auszubildende 23,3 22,6
Kaufmännische Auszubildende 58,6 57,0
Studierende im Praxisverbund 33,5 33,4
Einstellung weiblicher Hochschulabsolventen2 26,0 37,0
Konzern Deutschland 18,1 17,8
 
1 Alle Werte ohne MAN, Porsche, Scania.
2 Volkswagen AG.

Es ist Ziel des Unternehmens, den Frauenanteil von konzernweit 16,0 % weiter zu steigern. Dies gilt insbesondere für das Management. Im Berichtsjahr konnte der Frauenanteil in den Managementkreisen des Volkswagen Konzerns in Deutschland bereits auf 8,7 % im oberen Management und 12,8 % im Managementkreis (Jahresendstand ohne Scania, MAN und Porsche) erhöht werden. Im Top-Management erhöhte sich der Anteil von 3,8 % im Jahr 2015 auf 4,7 % im Berichtsjahr (Jahresendstand ohne Scania, MAN und Porsche).

Auszubildende

im Volkswagen Konzern

Dezember 2016 Summe Inland Ausland
Volkswagen Pkw 6.807 5.359 1.448
Audi 2.770 2.650 120
ŠKODA 913 2 911
Porsche 794 759 35
Porsche Holding Salzburg 2.042 1.116 926
SEAT 202 47 155
Bentley 155 0 155
Weitere 581 18 563
Bereich Pkw 14.264 9.951 4.313
MAN 3.145 2.245 900
Scania 944 0 944
Volkswagen Nfz 956 726 230
Bereich Nutzfahrzeuge/Bereich Power Engineering 5.045 2.971 2.074
Konzernbereich Finanzdienstleistungen 181 143 38
Konzern 19.490 13.065 6.425

Auszubildende

im Volkswagen Konzern in Deutschland (in %)

Grafik: Auszubildende
 
 

Die Zahl der Auszubildenden ist insgesamt gestiegen und über den Zeitraum ein konstant gebliebener Anteil der Gesamtbelegschaft.

Der prozentuale Anteil der Auszubildenden an der Gesamtbelegschaft beträgt im Volkswagen Konzern seit Jahren rund 5 %. Tarifliche Regelungen sichern ab, dass die Zahl der Auszubildenden auch in wirtschaftlich angespannten Zeiten annähernd konstant bleibt.

Ausbildungsniveau*

im Volkswagen Konzern (in %)

Grafik: Ausbildungsniveau
*Ohne Scania.
Ab 2014 inkl. MAN.

Durch gezielte Personalauswahl beschäftigt der Volkswagen Konzern einen hohen Anteil an qualifizierten Mitarbeitern. Rund 97 % der Mitarbeiter haben eine abgeschlossene Ausbildung.

Altersstruktur der Mitarbeiter

des Volkswagen Konzerns (in %)

Grafik: Altersstruktur

Durchschnittsalter

in der Volkswagen AG

  2016 2015 2014 2013 2012
Frauen 39,0 38,6 38,4 38,3 38,0
Männer 44,2 43,7 43,6 43,7 43,4
Gesamt 43.2 42,9 42,8 42,9 42,6

Seit 2011 bleibt das Durchschnittsalter in der Volkswagen AG relativ konstant – ein Zeichen dafür, dass die Zuführung von Ausgebildeten und der Altersaustritt langjähriger Mitarbeiter in der Balance sind.

Fluktuation*

in der Volkswagen AG (in %)

  2016 2015 2014 2013 2012
Frauen 0,3 0,4 0,3 0,3 0,2
Männer 0,5 0,4 0,4 0,4 0,4
Gesamt 0,5 0,4 0,4 0,4 0,4
  
*Ohne Altersfluktuation.

Die Fluktuationsrate gibt an, wie viel Prozent der Mitarbeiter das Unternehmen in einem Jahr verlassen. Die Grafik zeigt, dass die Stabilität der Arbeitsverhältnisse bei Volkswagen sehr hoch ist.

Durchschnittliche Betriebszugehörigkeit

in der Volkswagen AG (in Jahren)

Grafik: Durchschnittliche Betriebszugehörigkeit

Fehlzeiten*
 

Kumulierte Werte (in %)

Grafik: Fehlzeiten

* Produktionsstandorte ab 1.000 Mitarbeiter ohne Scania, MAN, Ducati, Shanghai Volkswagen Powertrain und Volkswagen Automatic Transmission.
Ab 2014 inkl. Porsche, ab 2015 inkl. MAN Deutschland.

Krankheitsbedingte Abwesenheit vom Arbeitsplatz stellt gerade für Produktionsunternehmen nicht nur einen erheblichen Kostenfaktor, sondern auch ein großes logistisches Problem bei der Personaleinsatzplanung dar. Ein verstärktes Angebot an Diagnostik und Prävention kann eine geringe Fehlzeitenquote unterstützen. Die Fehlzeiten im Unternehmen werden nach der folgenden Formel berechnet: Ausfalltage x 100/bezahlungsrelevante Tage (bezahlungsrelevante Tage sind Tage, an denen eine Arbeitsleistung vom Mitarbeiter erwartet wurde).

Elternzeit*

in der Volkswagen AG (in %)

  2016 2015 2014 2013 2012
Frauen 821 718 601 537 472
Männer 2.540 2.112 1.658 1.285 1.114
Gesamt 3.361 2.830 2.259 1.822 1.586
  
*Anzahl der Mitarbeiter, die im betreffenden Jahr ihre Elternzeit angetreten haben.

Rückkehr aus Elternzeit

in der Volkswagen AG (2016)

Grafik: Rückkehr aus Elternzeit

Foreign Service Employees*

im Volkswagen Konzern

Grafik: Foreign Service Employees
*Ab 2013 inkl. neuer Konzerngesellschaften MAN, Scania, Porsche AG, Ducati und Porsche Holding.

Bei den Entsendungen aus Deutschland handelt es sich um alle Mitarbeiter aus deutschen Konzerngesellschaften, die sich zum Stichtag (jeweils 31.12.) im Auslandseinsatz befanden. Die Entsendungen nach Deutschland beinhalten alle Einsätze ausländischer Konzernmitarbeiter in deutschen Konzerngesellschaften. Die Entsendungen „außer Deutschland“, sogenannte Drittlandsentsendungen, stellen dar, wie viele Mitarbeiter ausländischer Konzerngesellschaften in anderen Ländern als Deutschland und ihrem jeweiligen Heimatland eingesetzt waren. Dazu gehören Auslandseinsätze, die auf Vertragsbasis (FSE-Einsätze) stattfinden, Dienstreisende sind hier nicht enthalten.

Unfallindizes*

im Volkswagen Konzern

Grafik: Unfallindizes
*Produktionsstandorte ohne Scania.
Ab 2014 inkl. MAN.

Unfallbelastung*

im Volkswagen Konzern

Grafik: Unfallbelastung
*Produktionsstandorte ohne Scania.
Ab 2014 inkl. MAN.

Der Unfallhäufigkeitsindex gibt Auskunft darüber, wie häufig sich Unfälle im Betrieb, bezogen auf die Summe aller geleisteten Arbeitsstunden, ereignet haben. Die zugrunde liegende Berechnungsformel lautet Anzahl der Betriebsunfälle x 1 Mio./geleistete Arbeitsstunden. Der Unfallbelastungsindex zeigt die Schwere der Unfälle, indem er die Summe der durch Unfälle ausgefallenen Arbeitstage ins Verhältnis zu den geleisteten Arbeitsstunden setzt. Die zugrunde liegende Berechnungsformel ist Anzahl der ausgefallenen Arbeitstage x 1 Mio./geleistete Arbeitsstunden x 10.